Theater der Zeit

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Das Wichtigste vom Tag

Dienstag, 05. Mai 2026

Lily Sykes wird neue Schauspieldirektorin am Theater Magdeburg: ++ Christian Illgen wird Interimsintendant Theater Erfurt ++ Leonhard-Frank-Preis Mainfrankentheater Würzburg

Assoziationen: Sachsen-Anhalt Bayern Thüringen Sachsen Dossier: Neue Dramatik Clara Weyde Lily Sykes Theater Magdeburg Schauspiel Leipzig Mainfranken Theater Würzburg Meininger Staatstheater Staatsschauspiel Dresden Staatstheater Cottbus Theater Erfurt

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Magdeburg: Lily Sykes wird Schauspieldirektorin am Theater Magdeburg

Lily Sykes übernimmt mit Beginn der Spielzeit 2027/28 die Position der Schauspieldirektorin am Theater Magdeburg, wie das Haus in einer Presseaussendung mitteilt. Die in London geborene Regisseurin setzte sich unter 50 Bewerbungen durch und überzeugte Theaterleitung und Findungskommission mit einem Konzept zur Weiterentwicklung des Schauspiels in Magdeburg.

Sykes, derzeit Hausregisseurin am Staatsschauspiel Dresden, folgt auf das bisherige Dreierteam Clemens Leander, Bastian Lomsché und Clara Weyde, das zur Spielzeit 2027/28 ans Schauspiel Leipzig wechselt. In der Findungskommission wirkten neben Generalintendant Julien Chavaz und Verwaltungsdirektorin Bettina Pesch auch Leitungen wichtiger Schauspielhäuser aus Deutschland und der Schweiz, ein Experte für Psychodynamik und Changemanagement sowie Vertreter:innen aus Ensemble und Personalrat mit.

 

Erfurt: Christian Illgen soll Interimsintendant des Theaters werden

Das Theater Erfurt bekommt zum 1. August 2026 einen neuen Interimsintendanten: Der Kulturmanager Christian Illgen soll das Haus mit rund 330 Beschäftigten für zwei Jahre leiten, wie das Theater mitteilte. Illgen war zuletzt Künstlerischer Betriebsdirektor und Chefdisponent am Staatstheater Cottbus.

Er folgt auf Malte Wasem, der das Theater nach der außerordentlichen Kündigung des langjährigen Intendanten Guy Montavon übergangsweise geführt hatte und das Haus Ende Juli auf eigenen Wunsch verlässt. Parallel läuft bereits das Verfahren zur regulären Neubesetzung der Intendanz ab der Spielzeit 2028/2029.

 

Würzburg: Mainfranken Theater schreibt Leonhard-Frank-Preis neu aus

Das Mainfranken Theater Würzburg setzt den Leonhard-Frank-Preis für Politisches Theater neu auf und vergibt die mit 15.000 Euro dotierte Auszeichnung ab der Spielzeit 2026/27 im Zweijahresrhythmus, inklusive Uraufführung des prämierten Stücks am Mainfranken Theater, wie das Haus im Rahmen seiner Spielzeitkonferenz unter der neuen Intendanz von Daniel Morgenroth mitteilte

Mit dem Preis soll der Würzburger Schriftsteller Leonhard Frank gewürdigt und in seinem Sinne nach neuen, eigenständigen und herausfordernden Stimmen der Gegenwartsdramatik gesucht werden; eingereicht werden können fertig vorliegende, noch nicht uraufgeführte Theatertexte, die sich als politisches Theater verstehen und den Begriff „politisch“ weit fassen – von Komödien bis zu hybriden und experimentellen Formen. Über die Vergabe entscheidet eine Jury mit Vertreter*innen der „Rosenkavaliere“ und der Leonhard-Frank-Gesellschaft, der Theaterleitung sowie einer wechselnden Vorsitzperson; erster Jurypräsident ist der Journalist und PEN-Berlin-Präsident Deniz Yücel, Einsendungen sind bis zum 30. September 2026 möglich.

 

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Redaktionsschluss: 15:15 Uhr

Erschienen am 5.5.2026

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