„Die Legende von Paul und Paula“ nach der Filmerzählung von Ulrich Plenzdorf – Regie Murat Dikenci, Bühne und Kostüme Marilena Büld, Komposition Nazanin Noori
Feministische Erzählung oder toxische Liebesgeschichte? „Die Legende von Paul und Paula“ nach der Filmerzählung von Ulrich Plenzdorf in der Regie von Murat Dikenci am Maxim Gorki Theater Berlin.Foto: Etritanë Emini
Auf dem Ankündigungsplakat stehen sie Arm in Arm, die Blicke starr und entschlossen in die Kamera gerichtet, auf einem Kahn. Wider allen Umständen und den Gezeiten zum Trotz brechen sie auf. Seine rechte Hand umklammert ihre Schulter, hält sie vielleicht ein bisschen zu fest, die linke hält eine Chrysantheme, am Übergang zwischen Stil und Blüte. Irgendwie auch nicht wirklich liebevoll. Sie stützt sich auf eine Axt. Beide tragen Rot, Blutrot.
Was auf den ersten Blick aussieht, wie der bildgewaltige Teaser einer Liebesgeschichte par excellence, einer du-&-ich-um-jeden-Preis-Story, entpuppt sich schnell als zutiefst toxische Dynamik. „Die Legende von Paul und Paula“ war der DDR-Kulturfilm schlechthin. Paula, alleinerziehende Mutter, beginnt eine Affäre mit Paul, in einer unglücklichen Ehe und karriereorientiert, die beide als „einzig wahre Liebe“ erleben. Paul hält jedoch aus Karrierismus an seiner Ehe fest, während Paula sich völlig in die Beziehung hineinbegibt und ihre Bedürfnisse dem Ideal der Liebe unterordnet.
Nach dem Unfalltod von Paulas Sohn bricht sie mit Paul, der sie daraufhin massiv bedrängt, zunächst ihre Wohnung belagert und diese schließlich mit einer Axt gewaltsam aufbricht, woraufhin sie zu ihm zurückkehrt. Paula wird schwanger, entscheidet sich trotz ärztlicher Warnung für das Kind und stirbt bei der Geburt.
Soweit die Handlung...
Erschienen am 17.12.2025
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