Das Wichtigste vom Tag
Mittwoch, 04. März 2026
Ruhrfestspiele 2026 mit Motto „Erschrecken und Erstaunen“ ++ Choreograf und Fotograf VA Wölfl gestorben ++ Schriftsteller Peter Schneider mit 86 Jahren gestorben
Assoziationen: Berlin Nordrhein-Westfalen Akademie der Künste Berlin Ruhrfestspiele Recklinghausen

Recklinghausen: Ruhrfestspiele 2026 mit Motto „Erschrecken und Erstaunen“
Die Ruhrfestspiele in Recklinghausen stehen 2026 unter dem Motto „Erschrecken und Erstaunen“ und präsentieren vom 1. Mai bis 13. Juni 80 Produktionen mit 220 Aufführungen aus Schauspiel, Tanz, Literatur, Musik und weiteren Sparten, wie der WDR berichtet. Aufgrund der laufenden Modernisierung des Ruhrfestspielhauses wird im Stadtgarten ein Theaterzelt für rund 500 Besucherinnen und Besucher errichtet, ergänzt um ein Foyerzelt mit eigener Reihe aus Live-Musik und Lesungen.
Heiligenhaus: Choreograf und Fotograf VA Wölfl gestorben
Der bildende Künstler, Fotograf, Choreograf und Leiter der Compagnie Neuer Tanz, VA Wölfl (geboren am 19. Dezember 1943 im französischen Rouen), ist am 1. März 2026 in Heiligenhaus bei Düsseldorf gestorben, wie aus einer Mitteilung der Akademie der Künste hervorgeht.
Wölfl, der seit 2007 Mitglied der Akademie der Künste in der Sektion Darstellende Kunst war, galt als eigenwilliger Erneuerer des zeitgenössischen Tanzes, dessen Arbeiten stark von seiner fotografischen und bildnerischen Praxis geprägt waren. Mit seiner in Düsseldorf ansässigen Formation Neuer Tanz entwickelte er seit den 1980er-Jahren bildstarke, oft radikal reduzierte Bühnenarbeiten, die international auf Festivals eingeladen wurden und ihn zu einer wichtigen Künstlerpersönlichkeit an der Schnittstelle von Tanz, Performance und Bildender Kunst machten.
Berlin: Schriftsteller Peter Schneider mit 86 Jahren gestorben
Der Berliner Schriftsteller Peter Schneider ist im Alter von 86 Jahren gestorben, wie unter anderem der rbb berichtete. Schneider, 1940 in Lübeck geboren und seit vielen Jahren in Berlin lebend, galt als eine der prägenden literarischen Stimmen der 68er-Bewegung und der deutschen Wiedervereinigung.
Berühmt wurde Schneider in den 1970er- und 1980er-Jahren mit der Erzählung „Lenz“, die zum Kultbuch einer enttäuschten Linken wurde, sowie mit „Der Mauerspringer“. In seinen Romanen, Essays und Drehbüchern setzte er sich immer wieder mit der politischen Entwicklung der Bundesrepublik, dem geteilten und wiedervereinigten Berlin und den Folgen der Studentenbewegung auseinander; zu seinen späteren Werken zählt etwa der Roman „Vivaldi und seine Töchter“ von 2019.
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Redaktionsschluss: 15:00 Uhr
Erschienen am 4.3.2026





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