Chance – Orientierung – InformationBerliner »Stunde des Tanzes«
Aus TdZ 10/1982
Erschienen in: Die andere Seite – Tanz in der DDR von 1975 bis 1997 (04/2026)
Viermal im Jahre ist die Berliner Volksbühne Tummelplatz ballettbegeisterter Zuschauer: die »Stunde des Tanzes« fand hier seit dem ersten Abend am 16. Oktober 1978 ihre Heimstatt. Die Direktion für Theater und Orchester beim Ministerium für Kultur trägt die Verantwortung, unterstützt von der Ballettsektion des Theaterverbandes, als künstlerischer spiritus rector fungiert Jean Weidt. Er hat an die Tänzer und Choreographen programmatische Wünsche: »Wenn mich im Theater ein Stück packt, Musik erregt, eine Dichtung zwingt, Stellung zu nehmen, den Frieden zu verteidigen, ein Bild, eine Plastik mich an Aufgaben, die unser Leben stellt, mahnt, dann wünsche ich mir für den Tanz, für unsere Choreographen, für unsere gesamte Ballettarbeit auch dieses ›Leise und Laut‹, das ›Stürmende und Überzeugende‹, das ›Kraftgebende‹, alles das, was unseren Beruf wertvoll macht und unserem Leben näher bringt.«
Im Mai gab es bereits die 16. »Stunde des Tanzes«. Mitgewirkt haben bisher Tänzer aus Berlin, Dresden, Leipzig, Karl-Marx-Stadt, Brandenburg, Cottbus, Gera, Halle, Rostock, Schwerin, die Staatlichen Tanzensembles aus Berlin, Neustrelitz und Bautzen, das Fernsehballett, Studenten der Ballettschulen in Berlin, Dresden und Leipzig sowie das Prager Kammerballett. Tom Schilling, Harald Wandtke, Dietmar Seyffert, Hermann Rudolph und...
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