von Joachim Fiebach
Erschienen in: Welt Theater Geschichte – Eine Kulturgeschichte des Theatralen (05/2015)
Zum Abschluss meiner Streifzüge suche ich Fluchtlinien zu deuten, in denen sich Theatermachen seit Ende der 1980er Jahre im Zuge der weltweiten neoliberalen Um- und Ausgestaltung aller wesentlichen Lebensbereiche und der enorm gewachsenen Macht der audiovisuellen Mediatisierung bewegt.1 Der Horizont, innerhalb dessen ich die Situation zu verfolgen bzw. zu beurteilen vermag, ist allerdings eng begrenzt.
1Siehe David Harvey: KLEINE GESCHICHTE DES NEOLIBERALISMUS, Zürich 2007, S. 12 – 110. Schon seine kritische Analyse der „Postmoderne“ Ende der 1980er Jahre hat wesentliche Charakteristika des neoliberalen Umschwungs aufgezeigt und auf die Rolle der audiovisuellen Mediatisierung dabei verwiesen. Harvey: THE CONDITION OF POSTMODERNITY AN ENQUIRY INTO THE ORIGINS OF CULTURAL CHANGE, Oxford/Cambridge, Mass. 1989, S. 325 – 349.

















