Deutsch-Deutsches Tanzsymposium
Aus TdZ 11/1990
Erschienen in: Die andere Seite – Tanz in der DDR von 1975 bis 1997 (04/2026)
Bestrebt, die in den vergangenen 40 Jahren erzielten Ergebnisse der Tänzer, Choreographen, Tanzpädagogen und -wissenschaftler aus den bisherigen beiden Staaten im geeinten Deutschland zu bewahren und zu profilieren, trafen sich vom 21.–23.9. in Dresden Ballett- bzw. Tanzrepräsentanten aller Spezialgebiete, verantwortliche Vertreter der Politik, Fachjournalisten. Sie versuchten, in Vorträgen, Referaten, Diskussionsbeiträgen, einem Rundtischgespräch dem Thema »Aktuelle Probleme und Bildungserfordernisse des Tanzes in Deutschland« gerecht zu werden. Daß dies gelang, zeigt ein Brief an Bundesregierung und Verantwortliche der Länder und Kommunen. Er enthält Forderungen zur Sicherung und Weiterentwicklung eines pluralistischen Tanzschaffens incl. Tänzer-, Tanzpädagogen- und Choreographenausbildung sowie Lösung anstehender sozialer Probleme.
Die Tagung zum richtigen Zeitpunkt, initiiert von der Dresdner Ballettdirektion, fand beachtliche Unterstützung und großen Zuspruch. Verantwortet wurde sie von der Staatsoper Dresden, der Deutschen Akademie des Tanzes Köln, dem Deutschen Berufsverband für Tanzpädagogik Essen, dem Tanzkomitee für die Bundesrepublik Deutschland Recklinghausen in Verbindung mit dem Deutschen Kulturrat Bonn, unterstützt von der Kulturstiftung der Länder und des Fonds Darstellende Künste e. V., Ministerium für Kultur der DDR und Verband der Theaterschaffenden der DDR unter Schirmherrschaft des Dresdner Oberbürgermeisters.
Daß auch der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft, Norbert Lammert, und der neue Intendant der Staatsoper...
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