Sarah Calörtscher

1991 in Graubünden geboren, verbringt viel Zeit vor Tastaturen: An Synthesizern textet sie Sound, am Rechner arrangiert sie Wörter. Nach einem Studium in Musik und Bewegung studierte sie Dramaturgie an der Zürcher Hochschule der Künste. Sie arbeitet als Autorin, Dramaturgin und Musikerin – und oft auch an der Schnittstelle dieser Felder.
Nebst verschiedenen Theaterprojekten ist sie Teil der Bands "Strange Modes" und "crispr baby". In ihrem Schreiben verwebt sie oft wissenschaftliches und hobbyphilosophisches Garn mit Absurditäten aus den Randzonen des Internets zu Textmaterial. Das im Dramenprozessor entstandene Stück "Herz aus Polyester" gewinnt 2024 den Kleist-Förderpreis und wird im selben Jahr am Deutschen Theater uraufgeführt. 2025 feiert der im Stücklabor entstandene Text "Die Rückkehr der Fährfrauen*" am Luzerner Theater Premiere, und im Februar 2026 kommt ihr drittes Stück "Drill Baby Drill" am Staatstheater Nürnberg zur Uraufführung. Das Stück ist zudem für den Schweizer PLAY Preis 2026 nominiert. 2025 ist sie ausserdem Artist-in-Residency am Isoquant (Sonderforschungsbereich für Quantenphysik, Heidelberg) in Kooperation mit dem Nationaltheater Mannheim, wo ihr viertes Stück entsteht.
Stand: 2026 (Datum der letzten Veröffentlichung bei Theater der Zeit)

















