Ulrich Zieger
geboren am 29. Dezember 1961 in Döbeln/Sachsen. Dramatiker, Lyriker, Romancier, Erzähler, Drehbuchautor, Übersetzer und Zeichner. Die Schule besuchte er in Waldheim, später in Magdeburg. Nach einer Ausbildung zum Chemographen zog er 1981 nach Berlin. Hier war er Mitinitiator und Autor der im Selbstverlag erscheinenden Zeitschriften »Schaden« und »Verwendung«. Er gehörte zum Stammensemble von »Zinnober«, der einzigen freien Theatergruppe in der DDR. Im Frühjahr 1989 erfolgte seine Ausreise.
Für seine Arbeit erhielt er 1991 den Nicolas-Born-Preis, 1993 den 1. Preis des Dramatikerwettbewerbs und 1997 den Förderpreis zum Lessingpreis des Schauspielhauses Wien. Am 23. Juli 2015 ist er in Montpellier gestorben.
Theaterstücke (Auswahl):
Immerwährende Hanglage. Drei Stücke: 1. Die Sonne ist blau. 41 Szenen aus einem Trauerspiel. UA 1998 Freie Kammerspiele Magdeburg / 2. Die Verlängerung der Steppe. UA 1996 theater 89, Berlin / 3. Das Zwischen den Schläfen... den Augen. UA 1996 Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin; Über die Mandelbrotmenge (TdZ 4/1993). UA 1993 Schiller Theater, Berlin; Die Scheinbarkeit und die Irrnis. UA 1999 Schauspielhaus Hannover; Die Erzählung der ganzen Geschichte. UA Januar 2002 Theater Bielefeld.
Stand: 2006 (Datum der letzten Veröffentlichung bei Theater der Zeit)















