Was kannst du uns über deinen Werdegang erzählen?
Lisa Danulat: Ich schreibe Texte seit 20 Jahren. Hauptsächlich für das Theater. Ich habe immer in Nebenjobs gearbeitet, um genügend Geld zu verdienen. Als Putzkraft, als Hausverwaltung oder als medizinische Schreibkraft beispielsweise. Als die Theater 2021 schließen mussten, entschloss ich mich dazu, noch eine Ausbildung im medizinischen Bereich zu machen, um beruflich und existenziell mehr Sicherheit zu gewinnen.
Yannic Han Biao Federer: Ich habe mit Kurzgeschichten begonnen, mich von dort in die Romanform vorgearbeitet, irgendwann auch für Radio und Theater geschrieben. Und auf diesem Weg sind dann zwei Romane entstanden, eine autobiographische Erzählung, die im April bei Suhrkamp erscheint, außerdem Radioessays und zwei Theaterstücke, die von Schaefersphilippen verlegt werden.
Svealena Kutschke: Romane veröffentliche ich seit 2009, Stücke schreibe ich erst seit einigen Jahren. Mein erstes Stück wurde 2019 zu den Autor*innentheatertagen am Deutschen Theater Berlin eingeladen.
Zehra Nisa Açelya Sönmez: laboravi, laboro, laborabo. laboravero, laboratus ero!
Rebecca C. Schnyder: Nach erfolgreich abgebrochenem Studium arbeitete ich als Regieassistentin und begann parallel zu schreiben. 15 Jahre später bin ich freischaffende Autorin (v. a. Drama und Hörspiel) und begleite mit meinem Kulturbüro als Performing Arts Manager verschiedenste Produktionen der freien...