Das Wichtigste vom Tag
Dienstag, 03. März 2026
NRW richtet Kompetenznetzwerk zu KI in Kunst und Kultur ein ++ Stipendien „Tanzpraxis“ 2026–2027 ausgeschrieben ++ ars viva-Preisträger:innen 2027 stehen fest
Assoziationen: Nordrhein-Westfalen Berlin Tanz Dossier: Digitales Theater Theater Dortmund

Dortmund: Land richtet Kompetenznetzwerk zu KI in Kunst und Kultur ein
Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen hat die Geschäftsstelle des neuen landesweiten Kompetenznetzwerks „K3 KI.Kunst.Kultur – NRW Kompetenznetzwerk“ an das Theater Dortmund vergeben, teilt die Akademie für Theater und Digitalität mit. Das Land fördert Aufbau und Betrieb der in Dortmund angesiedelten Koordinierungs- und Kompetenzstelle vom 1. März 2026 bis zunächst 31. Dezember 2028 mit rund 2 Millionen Euro.
Ziel des Netzwerks ist es, den Umgang mit Künstlicher Intelligenz im Kunst- und Kulturbereich in NRW zu strukturieren, Qualifizierungsangebote zu entwickeln und bestehende Initiativen landesweit zu vernetzen. Dem Projekt haben sich 23 Institutionen aus Kultur, Hochschulen und Kulturpolitik angeschlossen; zentrale Elemente sind Weiterbildungsprogramme, eine KI-Akademie sowie künstlerische Residenzen an der Akademie für Theater und Digitalität in Dortmund, dem Center for Literature auf Burg Hülshoff und dem Kulturforum Witten
Berlin: Stipendien „Tanzpraxis“ 2026–2027 ausgeschrieben
Die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt schreibt für die Jahre 2026 und 2027 erneut die Stipendien „Tanzpraxis“ für professionell arbeitende Tänzerinnen, Tänzer und Choreograf:innen mit Arbeits- und Wohnsitz in Berlin aus, wie der Berliner Senat mitteilt. Ziel der projektunabhängigen Förderung ist die nachhaltige künstlerische Entwicklung und eine qualitative Stärkung der zeitgenössischen Tanzszene der Stadt; entscheidend für die Vergabe sind die Qualität der aktuellen Praxis sowie Kontinuität und öffentliche Sichtbarkeit der bisherigen Arbeit.
Die Stipendien werden über einen Zeitraum von 18 Monaten vergeben und sind nach Karrierestufen gestaffelt: „Emerging artists“ mit 3 bis 5 Jahren künstlerischer Praxis erhalten insgesamt 9.000 Euro, „mid-career artists“ mit 6 bis 10 Jahren Praxis 18.000 Euro und „senior artists“ mit mindestens 11 Jahren Praxis 27.000 Euro. Die Auswahl erfolgt auf Empfehlung einer unabhängigen Jury, deren Mitglieder ebenso wie das Informationsblatt mit Förderrichtlinien auf der Webseite des Förderprogramms veröffentlicht werden; die Online-Bewerbung ist bis zum 14. April 2026 um 14 Uhr (MEZ) über das Service-Portal des Landes Berlin möglich.
Berlin: ars viva-Preisträger:innen 2027 stehen fest
Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft hat die ars viva-Preisträger:innen 2027 bekannt gegeben: Hemansingh Lutchmun, Yoora Park und Luciano Pecoits erhalten die renommierte Auszeichnung für junge Künstler:innen unter 35 Jahren, wie der Kulturkreis mitteilte.
Der seit 1953 vergebene Preis würdigt herausragende künstlerische Positionen der Gegenwart und ist mit insgesamt 120.000 Euro dotiert. Er umfasst zwei Ausstellungen – in der Overbeck-Gesellschaft Lübeck und im Haus der Kunst München – sowie eine Residenz bei Fogo Island Arts in Kanada und die Publikation eines Katalogs. Die erste Ausstellung wird im Frühjahr 2027 eröffnet.
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Redaktionsschluss: 15:00 Uhr
Erschienen am 3.3.2026





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