Theater der Zeit

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Das Wichtigste vom Tag

Mittwoch, 11.02.2026

Dreijähriges VR-Trainingsprojekt für Bühnentechnik gestartet ++ Irland führt Grundeinkommen für Künstler ein ++ Abschiedsvorstellung von Sir Donald Runnicles

Assoziationen: Tanz Musiktheater Nordrhein-Westfalen Berlin Deutsche Oper Berlin

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Hamm-Lippstadt: Dreijähriges VR-Trainingsprojekt für Bühnentechnik gestartet

Die Deutsche Theater-Technische Gesellschaft (DTHG) und die Hochschule Hamm-Lippstadt haben ein dreijähriges Virtual-Reality-Trainingsprojekt für die Theater- und Veranstaltungstechnik gestartet, wie die DTHG berichtet.​

Ziel des Projekts ist die Entwicklung offener, modular erweiterbarer VR-Trainings, mit denen sicherheitsrelevante, komplexe oder kostenintensive Arbeitsprozesse in der Bühnentechnik realitätsnah geübt werden können. Das Projekt ist Teil des Innovationswettbewerbs NEXT.IN.NRW und soll immersive, praxisnahe Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Theater- und Veranstaltungstechniker schaffen.

 

Dublin: Irland führt dauerhaft Grundeinkommen für Künstler ein

Nach einer erfolgreichen Pilotphase führt Irland dauerhaft ein Grundeinkommen für Künstler ein, wie Kulturminister O’Donovan bekannt gab. Das Programm „Basic Income for the Arts“ sieht vor, dass 2000 berechtigte Künstler mit Wohnsitz in Irland in Dreijahreszyklen wöchentlich 325€ erhalten. O’Donovan bezeichnete die Initiative als weltweit erstes Programm dieser Art, das die Wertschätzung von Kultur und Kreativität revolutionär stärke. Laut einer von der Regierung in Auftrag gegebenen Kosten-Nutzen-Analyse hat das Programm durch einen Anstieg kunstbezogener Ausgaben und Produktivität sowie eine geringere Abhängigkeit von Sozialleistungen seine Nettokosten in Höhe von 72 Millionen Euro wieder eingespielt.

 

Buenos Aires: Kulturschaffende warnen vor „audiovisuellem Blackout" in Argentinien

Hunderte Kulturschaffende aus verschiedenen spanischsprachigen Ländern, darunter der spanische Regisseur Pedro Almodóvar, warnen vor einem drohenden „audiovisuellen Blackout" in Argentinien, wie Deutschlandfunk Kultur am 11. Februar berichtet. Die Unterzeichner kritisieren die Kulturpolitik der argentinischen Regierung unter Präsident Javier Milei, die zu massiven Einschnitten in der Film- und Kulturförderung geführt hat. Die Initiative richtet sich gegen die fortschreitende Demontage kultureller Infrastrukturen im Land.

 

München: Finalisten für Salavisa European Dance Award 2026 bekannt gegeben

Die fünf Finalisten des mit 150.000€ dotierten SEDA – Salavisa European Dance Award 2026 stehen fest, wie in einer Pressemitteilung bekannt gegeben wurde.​

Die Nominierten sind Lukas Avendaño aus Mexiko, Chiara Bersani aus Italien, Dan Daw aus Australien, Mamela Nyamza aus Südafrika und der Wahl-Berliner Jefta van Dinther aus den Niederlanden. Der Preis wird auf Initiative der Calouste Gulbenkian Stiftung und von acht europäischen Tanzfestivals und -veranstaltungsorten zum zweiten Mal verliehen und richtet sich an vielversprechende Künstler:innen aus der ganzen Welt, die durch ihre einzigartigen Qualitäten im Tanz herausragen. Die Arbeit der nominierten Künstler wird nun von einer unabhängigen Jury renommierter Tanzexperten bewertet, bestehend aus Ilgaz Gurur Ertem, La Ribot und River Lin. Der Gewinner wird im November 2026 im Rahmen eines Festakts in der Calouste Gulbenkian Stiftung in Lissabon bekannt gegeben.

 

Berlin: Abschiedsvorstellung von Sir Donald Runnicles in der Philharmonie

Der langjährige Generalmusikdirektor der Deutschen Oper Berlin, Sir Donald Runnicles, gab am Dienstag seine Abschiedsvorstellung in der Berliner Philharmonie, wie rbb24 berichtete.​

Runnicles, der 17 Jahre an der Deutschen Oper tätig war, dirigierte bei seinem Abschiedskonzert Arnold Schönbergs monumentale „Gurre-Lieder“ mit dem Orchester der Deutschen Oper. Der Dirigent hatte sich insbesondere als Meister der großen spätromantischen Werke und Richard Wagners etabliert und verabschiedet sich im Stammhaus mit Wagners „Ring des Nibelungen“.

 

 

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Redaktionsschluss: 15:00 Uhr

Erschienen am 11.2.2026

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