Theater der Zeit

Das Wichtigste vom Tag

Mittwoch, 18.03.2026

Zwölf Nominierungen für Mülheimer Dramatikpreis bekanntgegeben ++ Statistik Deutscher Bühnenverein ++ Theaterschaffende solidarisieren sich mit Buchbranche

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Mülheim an der Ruhr: Zwölf Nominierungen für Mülheimer Dramatikpreis bekanntgegeben

Die Auswahlgremien der 51. Mülheimer Theatertage haben die zwölf besten deutschsprachigen Uraufführungen für Erwachsene und Kinder bekannt gegeben, wie die Veranstalter mitteilten. Im Wettbewerb um den mit 15 000 € dotierten Mülheimer Dramatikpreis 2026 stehen: 

Der Kritiker:innen-Auswahljury der Mülheimer Theatertage gehören an: Christine Dössel (Süddeutsche Zeitung), Wolfgang Kralicek (Falter, Süddeutsche Zeitung), Sarah Heppekausen (kultur.west, nachtkritik.de, in diesem Jahr Sprecherin des Auswahlgremiums), Stephan Reuter (Basler Zeitung) und Franz Wille (Theater heute).

Für den ebenfalls mit 15 000 € dotierten KinderStückePreis sind nominiert: 

Die Kinderstücke-Auswahl verantworten Björn Hayer (Kritiker), Dora Schneider (Regisseurin, Sprecherin des Auswahlgremiums) und Theresia Walser (Dramatikerin). Sie sichten für die Altersgruppen von 6 bis 9 Jahren.

Die 51. Mülheimer Theatertage finden vom 16. Mai bis 6. Juni 2026 statt. Die Preise werden am 22. Mai und 6. Juni vergeben. Die Preisjurys werden noch bekannt gegeben. 

 

Köln: Deutscher Bühnenverein meldet über 20 Millionen Theaterbesuche 2023/24

Der Deutsche Bühnenverein verzeichnet in seiner neuen Werkstatistik für die Spielzeit 2023/24 rund 20 Millionen Theaterbesuche in Deutschland und damit 1,5 Millionen mehr als im Vorjahr.

Zusammen mit Österreich und der Schweiz summieren sich die Besuche in den neun erfassten Sparten auf etwa 25 Millionen und liegen damit weiterhin leicht unter dem Niveau der letzten Vor-Corona-Saison 2018/19. Trotz nahezu konstanter Anzahl von Inszenierungen und Aufführungen wertet der Bühnenverein den deutlichen Anstieg der Publikumszahlen als Zeichen einer anhaltenden Erholung der Theaterlandschaft nach der Pandemie.

Die vollständige Statistik ist hier downloadbar.

 

Berlin: Theaterschaffende solidarisieren sich mit Buchbranche

Theater- und Kulturschaffende aus dem gesamten deutschsprachigen Raum haben in einem gemeinsamen Statement ihre Sorge über die Vorgänge rund um den Deutschen Buchhandlungspreis geäußert und sich mit der Buchbranche solidarisiert, wie unter anderem die Dramaturgische Gesellschaft mitteilt. In dem Text kritisieren die Unterzeichnenden den politischen Umgang mit dem Preis und warnen vor der Gefährdung unabhängiger Buchhandlungen als wichtige Orte kultureller Bildung und Debatte.​

Zugleich heben sie die enge Verbundenheit von Theater- und Literaturszene hervor und fordern eine Kulturpolitik, die Vielfalt und Meinungsfreiheit stärkt, statt sie durch kurzfristige Entscheidungen zu schwächen. Die Initiative versteht sich als Signal, dass Kulturschaffende spartenübergreifend zusammenstehen, wenn zentrale Strukturen der Buch- und Theaterlandschaft unter Druck geraten.

 

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Redaktionsschluss: 15:30 Uhr

Erschienen am 18.3.2026

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