Theater der Zeit

Münchner Kammerspiele

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Berichte

Neueste Beiträge

  • Essay

    TdZ+ Pro

    „Sprechen, Sprechen und nochmals Sprechen“

    Sprechen als wandelbares Praxisfeld statt überzeitliches Handwerk: Influencer:innen, „Experten des Alltags“ und inklusive Ensembles stellen die Norm des „schönen Sprechens“ infrage – vom Jessner-Leitsatz von 1925 bis zu Rimini Protokoll.

    Eine Norm des schönen Sprechens ist immer auch ein Filter, der Zwischentöne, stimmliche Färbungen und Ticks abkappt oder ihnen andere Sprechorte zuweist als jene des professionellen Sprechtheaters. Die Sprechnorm funktioniert wie die MP3-Komprimierung von Musik – bestimmte Obertöne fallen weg, der Sound wird clean.

    — Wolf-Dieter Ernst

    von Wolf-Dieter Ernst

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  • Essay

    TdZ+ Pro

    Der Standard, die Akzente und Vergemeinschaftungen

    Akzente im Theater als Gemeinschaftsstiftung: Wo Schauspieler:innen wie an den Münchner Kammerspielen ohne Standardaussprache agieren, wird die Heterogenität des Ensembles hörbar.

    Den Akzenten Würde verleihen, heißt wohl auch und in erster Linie, ihnen zu gestatten, dass sie sich ereignen dürfen, ihnen einen Raum zu eröffnen, in dem sie hörbar werden – wie in den Münchner Kammerspielen oder anderen sprecherisch heterogenen Ensembles.

    — Josef Bairlein

    von Josef Bairlein

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Kalender

Kommende Premieren

November 2026

13.11.2026

Schubert in Paradise

Münchner Kammerspiele

Münchner Kammerspiele Schauspielhaus (München)

Regie: Katharina Bach

Bühne: Julia Kurzweg

Komposition: Franz SchubertBearbeitung: Katharina Bach, Lucy Wilke, Jelena KuljićKostüm: Janina BrinkmannMusik: Katharina Bach, Tim Roth, Martin Standke, Yuriy Sych, Tomek WitiakDramaturgie: Julia LochteBesetzung: Katharina Bach, Lucy Wilke, Jelena Kuljić
  • „Ohne Worte“, inklusives Tanztheater vom Carl-Orff-Gymnasium Unterschleißheim

    Report

    TdZ+
    Fotostrecke

    Schneisen in die Gegenwart schlagen

    Das Festival Schule macht Erinnerung an den Münchner Kammerspielen zeigt Schultheaterproduktionen und eine eigene Inszenierung zum Thema

    Fünf Schultheater-Produktionen aus Bayern setzten sich beim Festival „Schule macht Erinnerung“ an den Münchner Kammerspielen mit dem Nationalsozialismus auseinander – von den Olympischen Spielen 1936 über NS-Euthanasie bis zu den Edelweißpiraten – und schlugen dabei stets den Bogen zur Gegenwart.

    Es ist ein trauriges Thema, aber dass wir uns damit beschäftigen, ist gut.

    — Schüler des Ernst-Mach-Gymnasiums Haar

    von Anne Fritsch

    Foto: Tobias Keck

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  • Kommentar

    TdZ+

    Ohne Not und Sachverstand

    Ein Ort für eine diverse Stadtgesellschaft, an dem eine jüngere Generation das Theater neu als Lebensmittelpunkt entdeckt. Dazu eine Rekordauslastung – seit man so etwas hier misst – und eine …

    Foto: Florian Peljak

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Assoziationen

Neuerscheinungen im Verlag

double 54 – Dinge unterwegs
Theater der Zeit 9/2026
Theater der Zeit 9/2026
Theater der Zeit Cover Juni 2026

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