Schauspielhaus Chemnitz
Zwischen Zeiten und Räumen
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Assoziationen: Sachsen Dossier: Neubau & Sanierung Annette Menting Theater Chemnitz
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Open AccessZeit: Geschichte des Schauspielhauses Chemnitz
Annette Menting schildert die Geschichte des Chemnitzer Schauspielhauses von der Gründung 1838 als Actien-Theater über die Umwandlung zum Stadt-Theater und späteren Städtischen Schauspielhaus bis zur Zerstörung 1945 und dem endgültigen Abriss 1951. Sie zeigt, dass trotz erhaltener Umfassungsmauern kein Wiederaufbau erfolgte, weil stattdessen die Neugestaltung des Stadtzentrums mit Ringstraße Vorrang erhielt. Auch Gerhardt Lohs' Rettungsversuch mit einem Theater-Pavillon scheiterte. Zudem beschreibt Menting die provisorischen Ausweichspielstätten des Schauspiels bis 1976.
Der Pavillon-Entwurf sah Teile des Schauspielhauses zur Erhaltung vor – wie beispielsweise den Portikus und die ehemalige Kassenhalle, die für Theater-Werbung und -Kartenverkauf umgestaltet werden sollten. So wäre ein Fragment des Schauspielhauses auf dem geplanten grünen Mittelstreifen der Ringstraße erhalten. Lohs stellte sein Konzept gegenüber der Stadtverwaltung jedoch nicht mit seiner Erhaltungsabsicht vor, sondern verwies auf die Bemühungen, mehr Publikum für den Theaterbesuch zu gewinnen und entsprechend Werbung zu machen.
— Annette Menting
von Annette Menting
Foto: In: Otto, „Beiträge zur Geschichte der Chemnitzer Theater“, 1951. Restauriert mit KI
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Open AccessEntwurfsprozesse und Akteure: Ein Theaterhaus für Karl-Marx-Stadt
3.1 Neues Theaterhaus in Aufbauplänen und Studien 1956–1980 Noch bevor im Juni 1951 die Theaterruine am Stadtkern zugunsten einer verkehrsorientierten Stadtplanung abgebrochen und die Straße nach Wilhelm Pieck benannt wurde, …
von Annette Menting
Foto: In: Rubinow, „Flexibilität des Mehrzwecksaales“, H. 26, 1971, S. 6
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Open AccessFotografische Erkundungen
von Louis Volkmann und Juliane Henrich
4.1 Exkurs: Stadthalle und Interhotel Fotografien von Juliane Henrich (Bild 64–68, 71–74, 76–77) und Louis Volkmann (Bild 69, 70, 75) 4.2 Schauspielhaus Chemnitz Fotografien von Louis Volkmann (Bild 78–84, 89–118) …
Foto: theaterraum. Menting, Fotografin Juliane Henrich
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Open AccessZustandsaufnahme: Kontexte und Raum der Spielstätte
Annette Menting gibt einen Überblick über die Topologie der Chemnitzer Spielstätten: Stadttheater, Privattheater, freie Szene und temporäre Orte. Sie zeigt die Verdichtung im Stadtzentrum, DDR-Kontinuitäten sowie Neugründungen nach 1990 und den jüngsten Rückgang von Spielstätten. Zudem thematisiert sie die Kulturstrategie 2030 im Zuge der Bewerbung als Kulturhauptstadt 2025, neue Festivals seit 2015 sowie die Struktur der Städtischen Theater Chemnitz als Fünfspartentheater mit Oper, Philharmonie, Ballett, Schauspiel und Figurentheater samt ihrer Leitungsgeschichte.
Karl-Marx-Städter Zeiten gehörte das Schauspielhaus zu den profiliertesten und fortschrittlichsten Häusern der DDR
— Städtische Theater Chemnitz
von Annette Menting
Foto: theaterraum. Menting
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Open AccessRaum und künstlerischer Gebrauch: Schauspiel und Figurentheater
6.1 Spielorte und künstlerischer Gebrauch Wie verhalten sich Architektur, Verortung, innere Raumordnung und die Aufführungsformen des Theaters zueinander? Welche Wandlungsfähigkeit haben die Spielorte und welche Relevanz hat dies für die …
von Annette Menting
Foto: Nasser Hashemi
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Open AccessTheaterarbeit: Gespräche zu Raum und Aufführungen
In der Recherche zum Schauspielhaus Chemnitz erfolgten parallel zu Quellen und Archivauswertungen auch Gespräche zur Theaterarbeit, um den theaterkünstlerischen Gebrauch der Räume und Spielorte zu reflektieren – und zwar für …
von Raj Ullrich, Gundula Hoffmann, Carsten Knödler, Hasko Weber, Hartwig Albiro und Annette Menting
Foto: theaterraum. Menting, Fotograf Louis Volkmann
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Open AccessStadt und Theater: Situation und Perspektiven
Stefan Schmidtke und Annette Menting skizzieren die kultur- und stadtpolitischen Entwicklungen der letzten zehn Jahre in Chemnitz. Zentrale Bezugspunkte sind die Chemnitz-Strategie, die Kulturstrategie Kultur Raum geben bis 2030 sowie die erfolgreiche Bewerbung zur Kulturhauptstadt Europas 2025 mit den Bid Books AUFbrüche und C the Unseen. Die Autor:innen zeigen, wie Partizipation, Kultur als Stadtentwicklungsmotor und Investitionsprojekte wie die Sanierung des Schauspielhauses als Interventionsfläche zusammenwirken, eingebettet in Organisationsstrukturen wie Koordinierungsstab und Kulturhauptstadt-GmbH.
Die Renovierung des Schauspielhauses der Städtischen Theater Chemnitz bietet eine notwendige infrastrukturelle Ertüchtigung der städtischen Aufführungsorte für die Durchführung der Aktion Kulturhauptstadt Europas.
— Stefan Schmidtke
von Stefan Schmidtke und Annette Menting
Foto: In: Stadt Chemnitz (Hg.): C the Unseen – European Makers of Democracy, Bid Book II, Chemnitz 2020, S. 145-146 © zebra© | group GmbH
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- Open Access
Schluss
Die Darstellung des Schauspielhauses Chemnitz gehört zu den Fallstudien des Forschungsprojektes „Architektur und Raum für die Aufführungskünste“ und ist somit in weiterführende Fragestellungen und Untersuchungen eingebunden. Im Rechercheprozess wurde deutlich, …
von Annette Menting
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- Open Access
Dank
Meinen Dank möchte ich allen aussprechen, die auf verschiedene Weise die Recherchen und die Arbeit zum Schauspielhaus Chemnitz unterstützt haben. Ganz besonderer Dank gilt den Gesprächspartner:innen: Hartwig Albiro, Gundula Hoffmann, …
von Annette Menting

