
Hell ist die Nacht
Eine Dokumentation
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Bayerns Kulturlandschaft zeigt derzeit ein gespaltenes Bild. In Ingolstadt schließt der traditionsreiche Hämer-Bau dauerhaft, nachdem der Stadtrat die 240-Millionen-Sanierung gestoppt hat – Folge eines 88-Millionen-Haushaltslochs, mitverursacht durch Audis Gewinneinbruch. Auch Erlangen, einst wohlhabend, trifft es hart: Nach dem Einbruch der Gewerbesteuer von 220 auf 71 Millionen Euro muss Intendant Jonas Knecht mit rund 30 Prozent weniger Mitteln auskommen, weitere Kürzungen gelten als kaum vereinbar mit einem eigenen Ensembletheater. An den Münchner Kammerspielen verzichtet Intendantin Barbara Mundel auf eine Vertragsverlängerung, weil ihr das politische Ränkespiel um Kürzungen unwürdig erscheint. Regensburg wurde hingegen zum Staatstheater erhoben, und in Würzburg übernimmt Daniel Morgenroth das Mainfranken Theater – ein Neustart nach unruhigen Jahren.