Das Wichtigste vom Tag
Dienstag, 24. Februar 2026
Impulse Festival gibt Showcase-Auswahl 2026 bekannt ++ Hermann Parzinger wird neuer Kurator des Hauptstadtkulturfonds ++ Dietmar Dath erhält Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik ++ Oper! Awards 2026 in Regensburg verliehen
Assoziationen: Musiktheater Berlin Nordrhein-Westfalen Bayern Michael Turinsky Barrie Kosky Dietmar Dath Hermann Parzinger Theater Chemnitz Staatsoper Berlin Impulse Theater Festival Theater Regensburg

Berlin: Hermann Parzinger wird neuer Kurator des Hauptstadtkulturfonds
Hermann Parzinger, der ehemalige Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, wurde heute zum neuen Kurator des Hauptstadtkulturfonds ernannt. Wie die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt mitteilten, tritt Parzinger die Nachfolge von Leonie Baumann an, die das Amt seit 2022 innehatte. Der Hauptstadtkulturfonds fördert jährlich mit rund 15 Millionen Euro kulturelle Projekte in Berlin.
Berlin: Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik geht an Dietmar Dath
Der Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik geht in diesem Jahr an Dietmar Dath. Wie Deutschlandfunk Kultur berichtet, würdigt die Jury des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, dass Daths Texte über Film, Popkultur, Science-Fiction sowie soziologische und naturwissenschaftliche Themen auch schwierigste Werke auf hohem sprachlichen Niveau erschließen. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis wird am 19. März auf der Leipziger Buchmesse verliehen.
Regensburg: Oper! Awards 2026 verliehen
Bei der Verleihung der Oper! Awards 2026 gestern Abend im Theater Regensburg wurde das gastgebende Haus als „Bestes Opernhaus des Jahres" ausgezeichnet. Die Staatskapelle Berlin erhielt den Preis als „Bestes Orchester", Barrie Kosky wurde als „Bester Regisseur" geehrt. Den Preis für die „Beste Aufführung" erhielt „Hotel Metamorphosis" bei den Salzburger Pfingstfestspielen. Als „Bester Dirigent" wurde Gianluca Capuano ausgezeichnet, Jonathan Tetelman als „Bester Sänger" und Miina-Liisa Värelä als „Beste Sängerin". Das Theater Chemnitz gewann mit der Opern-Uraufführung „Rummelplatz" den Preis für das „Beste Festival". Für sein Lebenswerk wurde der Bühnen- und Kostümbildner Jürgen Rose geehrt.
Wuppertal: Impulse Festival gibt Showcase-Auswahl 2026 bekannt
Das Impulse Festival für Performance, Theater und Tanz hat seine Showcase-Auswahl 2026 bekanntgegeben. Wie das NRW KULTURsekretariat mitteilte, hat die Jury aus über 500 gesichteten Arbeiten zehn Produktionen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgewählt. Das Festival findet in diesem Jahr vom 3. bis 21. Juni in Düsseldorf, Mülheim an der Ruhr, Köln und erstmals seit über zehn Jahren wieder in Bochum statt. Das Gesamtprogramm wird nach Ostern veröffentlicht.
Die Jury der diesjährigen Festivalausgabe bestand aus:
Ida Daniel (Autorin, Performerin und Dramaturgin / Frankfurt)
Yara Dulac Gisler (Künstlerin / Zürich)
Anta Helena Recke (Regisseurin, Dramaturgin, Autorin / Berlin)
Akiko Okamoto (Kuratorin und Projektkoordinatorin / Düsseldorf)
Sandra Umathum (Performancewissenschaftlerin und Dramaturgin / Wien)
sowie für das Impulse-Team Franziska Werner (Künstlerische Leitung) und Joshua Wicke (Dramaturgie Impulse Festival bis einschl. Januar 2025)
Die Jury wurde in ihrer Sichtungsarbeit von zehn Scouts aus Deutschland, Österreich und der Schweiz unterstützt: Lotta Beckers, Anna Donderer, Marten Flegel, Elke aus dem Moore, Alexander Kirchner, Ysaline Rochat, Rika Sakalak, Barbara Schmidt-Rohr, Bernhard Siebert und Paula Thomaka.
Die zehn ausgewählten Produktionen sind (in alphabetischer Ordnung nach Künstler*innen- bzw. Kompanienamen):
Alina Arshi: “States of bewilderment”
Eine Produktion von Association Kaam Kaaj mit Ars Longa Agency in Koproduktion mit Emergentia, Pavillon ADC Genève, Arsenic – Centre d'art scénique contemporain (Lausanne). Partnerschaften mit La Ménagerie de Verre Paris, Rakete Festival / Tanzquartier Wien und mit Unterstützung von Ville de Lausanne, Loterie Romande Genève, Fondation Ernst Goehner.
Nihan Devecioğlu: Yoldaş – Frauen, die einander halten
Eine Produktion von Nihan Devecioğlu in Koproduktion mit SPIELART Festival München und dem Maxim Gorki Theater (Berlin). Gefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München und den Verband freie Darstellende Künste Bayern e. V. im Rahmen der Prozessförderung des „Förderpakets Freie Kunst 2025“mit Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst.
Veza Fernández: Chantal, the body is a text longing for perspective
Eine Koproduktion von Verein für Expressive Angelegenheiten und brut Wien. Mit freundlicher Unterstützung der Kulturabteilung der Stadt Wien (MA7), des Bundesministeriums für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport (BMWKMS), SPIT Festival und im_flieger.
Jule Flierl & Camille O: tIED tO tONES
Eine Produktion von Camille O und Jule Flierl in Koproduktion mit Sophiensæle (Berlin). Gefördert vom Bezirksamt Mitte von Berlin.
Sheena McGrandles: TOIL
Eine Produktion von Sheena McGrandles in Koproduktion mit HAU Hebbel am Ufer (Berlin), PACT Zollverein (Essen), Theater im Depot (Dortmund), gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Hauptstadtkulturfonds.
Marie Meyer: Fortunate Shortcuts
Die Produktion wurde gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur, Kulturamt Frankfurt am Main und mit freundlicher Unterstützung der Aventis Foundation. Entwicklung ermöglicht durch: HTA-Postgraduiertenförderung „Künstlerisches Forschen“ (2023) – ein Förderprojekt des Frankfurt LAB für Alumni der Hessischen Theaterakademie, gefördert durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst und den Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR.
Nature Theater of Oklahoma: Pizza oder Eine Tür in der Dunkelheit tanzt nicht
Eine Produktion von Nature Theater of Oklahoma in Koproduktion mit GOLD & PECH Theater Höf Präbach (Eggersdorf). Mit Unterstützung durch das Bundesministerium für Kunst und Kultur Österreich und das Land Steiermark.
Rykena / Jüngst: STRIPPING BOLERO
Eine Produktion von Rykena / Jüngst in Koproduktion mit Kampnagel Hamburg und in Kooperation mit dem HochX Theater. STRIPPING BOLERO ist Teil der dreijährigen Konzeptionsförderung EROTICS OF ACCESS der Behörde für Kultur und Medien Hamburg. STRIPPING BOLERO ist außerdem gefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München und durch den Fonds Darstellende Künste aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Die Arbeit am Projekt STRIPPING BOLERO wurde durch die freundliche Unterstützung der Residenzorte ermöglicht. Rykena / Jüngst bedanken sich herzlich für die Kooperation und das Vertrauen bei: Tanzhaus Zürich, K3 Tanzplan Hamburg und Dance Nucleus Singapur.
Michael Turinsky: Work Body
Eine Produktion von Michael Turinsky und dem Verein für philosophische Praxis in Koproduktion mit Tanzquartier Wien und Theater RAMPE (Stuttgart). Unterstützt von der Kulturabteilung der Stadt Wien und dem Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport (Österreich).
Julian Warner: Der Soldat
Ein Übergangsritual
Eine Produktion von Studio Julian Warner in Koproduktion mit Belluard Bollwerk, Kaserne Basel, Donaufestival Krems, Burg Hülshoff – Center for Literature, Theater RAMPE (Stuttgart), Münchner Kammerspiele, studiobühneköln. Entstanden dank eines Kulturförderbeitrags des Kantons Freiburg.
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Redaktionsschluss: 15:00 Uhr
Erschienen am 24.2.2026





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