Theater der Zeit

Maria Nesemann

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    Abkürzungsverzeichnis

    ACEArts Council England CDNCentre Dramatique National CEMACommittee for Encouragement of Music and the Arts COPContrat d’objectifs et de performance DCMSDepartment for Digital, Culture, Media and Sport DEPSDépartement des études de …

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    Zwischenresümee

    Die vielen hier aufgezeigten Facetten von teilhabeorientierter Arbeit am Theater machen deutlich, an wie vielen Stellen Publikum – oder weiter gefasst Dritte, die nicht Teil der Organisationsstruktur sind – auf …

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    Perspektive Kulturpolitik

    Im Folgenden wird von Kulturpolitiker:innen gesprochen, dabei werden auch Personen der Kulturverwaltungen mit eingeschlossen: Die Personen, mit denen Interviews in Deutschland und Frankreich geführt wurden, sind Teil der nationalen Kulturministerien …

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    Perspektive Theater

    Im Folgenden wird sich auf die Perspektive der Theaterschaffenden bezogen: Wie sie selbst ihren Auftrag beschreiben, wurde bereits in Kapitel 5.3 dargelegt. Hier soll es nun darum gehen: Welche Erwartungen …

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    Fazit

    Öffentlich geförderte Theater in Deutschland, Frankreich und England stehen vor der Aufgabe, sich zu öffnen und Teilhabe zu ermöglichen. Untersucht werden Maßnahmen, zugrundeliegende Teilhabeverständnisse sowie der Einfluss kulturpolitischer Governance-Regime – auch angesichts der Instrumentalisierung des Teilhabebegriffs durch demokratiefeindliche Akteur:innen.

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    Legitimation im Spannungsfeld Autonomieästhetik – Teilhabeorientierung

    Sechs Legitimationsmythen des Theaters – moralisches, gemeinschaftsbildendes, öffentliches, soziales, kreatives und Marktgut – werden im Vergleich zwischen Deutschland, England und Frankreich auf ihre Verbindung zu Teilhabeverständnissen und kulturell-kognitiven Institutionen hin untersucht.

    Vor allem für das Aufspüren kulturell-kognitiver Legitimitätskriterien ist die Gegenüberstellung von Gemeinsamkeiten und Unterschieden im internationalen Vergleich hilfreich, weil hier als selbstverständlich angenommene Wert- und Normvorstellungen in ihren Unterschieden deutlicher zutage treten.

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    Von der Demokratisierung von Kultur …

    Demokratisierung von Kultur als Legitimationsnarrativ: Kunst gilt als autonomes, für alle zugängliches öffentliches Gut, während Vermittlungsarbeit getrennt davon organisiert wird – vom englischen Audience Development über deutsche Theaterpädagogik bis zur französischen médiation culturelle.

    Findet durch diese Projekte tatsächlich eine Transformation der Theaterstruktur statt oder ist die Unabhängigkeit, in der diese Projekte bestehen können, gleichzeitig eine Legitimierungsstrategie für das vorhandene, davon entkoppelte professionelle künstlerische Angebot?

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    … zur Kulturellen Demokratie?

    Drei Ansätze Kultureller Demokratie – Cultural Democracy, radikaldemokratisches Theater, Commoning – eröffnen unterschiedliche Wege der Teilhabe: von Mehrheitsorientierung über Gegenerzählungen bis zu gemeinschaftlichem Wirtschaften jenseits von Markt und Staat.

    Es braucht also Zwischenlösungen – vorgeschlagen wurden Strukturen wie die Commons Public Partnership, die das Theaterkollektiv Staub zu Glitzer für die Volksbühne entwickelte: Es fordert von den öffentlichen Trägern die Abschaffung des Intendanzmodells und die Anerkennung von Strukturen, die ein kollektives Gestalten aus der Stadtbevölkerung heraus ermöglichen.

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    Was war, was ist, was wird

    Teilhabe an öffentlich geförderten Theatern in Deutschland, England und Frankreich: unterschiedliche kulturell-kognitive Legitimationskriterien, das Verhältnis von Autonomieästhetik und Teilhabeorientierung sowie Konsequenzen für Forschung und kulturpolitische Steuerung – etwa Intendanzbesetzung, Förderrichtlinien und Diversitätsdatenerhebung.

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    Dank

    Ich habe diese Arbeit in Kapitel 2 als Reise eingeführt. Diese Reise war eine für mich sehr besondere. Sie war oft begleitet von dem Gefühl der Dankbarkeit über das Privileg, …

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    Literaturverzeichnis

    64 Million Artists (2018): Cultural Democracy in Practice: [Stand: 18.06.2025]. Adorno, Theodor W. (1973 [1966]): Negative Dialektik. In: Ders.: Gesammelte Schriften, Bd. 6, hg. von Rolf Tiedemann. Frankfurt am Main: …

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Assoziationen

Neuerscheinungen im Verlag

Theater der Zeit Cover Juni 2026
Theater der Zeit Cover Mai 2026 – Florentina Holzinger

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