Digitale Reihe
Informierte Unbestimmtheit
Zur Robotik im Theater
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Assoziationen: Dossier: Digitales Theater Marcel J. V. Kieslich
I. Einleibung
- TdZ+ Pro
I. Einleibung
Schwarz. Langsam erhellen Scheinwerfer die Bühne. Umrisse einer menschlichen Gestalt sind zu sehen. Die Person sitzt auf einem Sessel. Auf dem kleinen Beistelltisch vor ihr befindet sich ein verkabelter Laptop …
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I.1 – Einführung in die szenische Robotik
Bevor ich Melle2 das erste Mal begegnet war, kannte ich Roboter hauptsächlich aus Fabriken; außerhalb dieser waren sie mir allenfalls als rasenmähende oder staubsaugende Alltagshilfen über den Weg gelaufen. Doch …
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I.2 – Forschungsfragen
Die technisch-ästhetische Definition von Robotern offenbart eine Grundproblematik der (szenischen) Robotik: Zum einen handelt es sich um informierte Wesen, die inszeniert, gestaltet und (algorithmisch) bestimmt werden. Gleichzeitig sind es Figurationen, …
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I.3 – Methoden
Ein Anspruch meiner Forschung ist die gleichwertige Verstrickung verschiedener Dimensionen, um so auf methodologischer Ebene transdisziplinäre Zugänge zu schaffen und Verschränkungen zu unterstreichen. Neben einer wissenschaftlichen Perspektive, die ethnografisch anmutet, …
II. In Relation mit Technik
TdZ+ ProII. In Relation mit Technik
Um Europa nicht nur gedanklich zu verlassen, reiste ich für mehrere Wochen nach Japan, wo ich unter anderem dem Robotiker ISHIGURO Hiroshi sowie einigen seiner Roboter begegnete. Weltweit bekannt wurde …
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II.1 – Traditionell: shibai
Die Ausführungen zu Ishiguro haben gezeigt, dass Robotiker:innen gelegentlich Verbindungen zu japanischen Theatertraditionen ziehen, um Phänomene, die mit neuen Technologien einhergehen, beschreiben, einordnen und diskutieren zu können. Ebenso findet MORI …
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II.2 – Zeitgenössisch: engeki
In den beiden folgenden Vignetten geht es um zwei zeitgenössische Theaterformen, die sich ebenfalls mit der Inszenierung von Artefakten befassen. Mit Blick auf die szenische Robotik steht hier sowohl das …
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II.3 – Konklusion
Aus den vorherigen Relationsanalysen haben sich diverse Relationsmodi ergeben, die aufzeigen, wie japanische Künstler:innen in Relation mit Technik treten. Bei der Analyse von szenischen Konstellationen aus dem japanischen Kulturraum, in …
III. Technik in Relation
TdZ+ ProIII. Technik in Relation
Während wir uns tagtäglich in technologischen Konstellationen bewegen und sie mitgestalten, bieten die Künste eine Möglichkeit, diese sinnlich zu erforschen und mehr‑als‑zwischenmenschliche Beziehungen zu erproben. Dieses Potenzial künstlerischen Schaffens machte …
TdZ+ ProIII.1 – Theoriegeleitet: Spiel!
Frühjahr 2021 Zunächst musste geklärt werden, mit welcher Art von Robotern die Ko‑Operation stattfinden sollte und konnte. Eine selbst auferlegte Prämisse war es, die Inszenierung von anthropomorphen Maschinen, so wie …
TdZ+ ProIII.2 – Praxisorientiert: Göpel
komm, wir gehen. du, wie du gehst, und ich, wie ich gehe. lass uns gehen, weit weg von hier. einen weg finden. gemeinschaften bilden. bilder malen – against the business …
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III.3 – Konklusion
[11:01] M. macht einen erschöpften Eindruck / langsame, schwerfällige Schritte [11:04] M. wirkt müde, streicht sich übers Gesicht mit einer Hand, stützt Kinn auf eine Hand / Blick nach wie …
IV. Ausleibung
TdZ+ ProIV. Ausleibung
Im letzten Teil dieser Arbeit werden Praktiken aufgedeckt, die einen angemessenen Umgang mit Robotern und ihren paradoxen Konstitutionsbedingungen, ergo informierter Unbestimmtheit darstellen. In der Einleibung habe ich erläutert, dass sich …
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IV.1 – Operationen
Die folgenden Praktiken betreffen Aspekte, die von Künstler:innen informiert werden können. Jedoch geht es hierbei weniger darum, Roboter als „Handlungsobjekte“1 zu verstehen, sondern mit Blick auf ihre Bestimmbarkeit einen Umgang …
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IV.2 – Ko-Operationen
Nachdem nun potenzielle Operationen für das Robo-thea-ter vorgestellt wurden, also wie sich Roboter bestimmen lassen, geht es in diesem Kapitel um den Umgang mit ihrer Unbestimmbarkeit. Hier wird die zweite …
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IV.3 – Ausblick
Als ich im Rahmen dieser Forschungsarbeit weitere Vorstellungen von Uncanny Valley besuchte, stellte ich fest, dass ich die Maschine in einzelnen Augenblicken durchaus als ein Gegenüber wahrnahm. Ich konnte mit …
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Quellenverzeichnis
Literatur: Adachi, Barbara C. (1978): The Voices and Hands of Bunraku. Tokyo/New York/San Francisco: Kodansha International. Badura, Jens/Dubach, Selma/Haarmann, Anke/Mersch, Dieter/Rey, Anton/Schenker, Christoph/Toro Pérez, Germán (Hg.) (22015): Künstlerische Forschung. Ein …


