Recherchen 180
Im/Mobile Möglichkeiten
Zugänglichkeit und Verantwortung in den performativen Künsten
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Assoziationen: Dossier: Inklusion Dossier: Corona Dossier: Queeres Theater Dossier: Digitales Theater Celestina Widmer Thubten Shontshang Nina Mühlemann Yvonne Schmidt Ursula Eggli Alexandrina Hemsley Angela Alves Theater HORA
Körperlichkeit und Intimität
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Ist das noch Theater?
Der Text diskutiert, wie digitale und hybride Formate sowie die Covid-19-Pandemie das traditionelle Theaterkonzept (Liveness, Kopräsenz, Zusammenkunft) infrage stellen. Behinderte Künstler*innen entwickelten bereits vor der Pandemie alternative Strategien, blieben im Diskurs jedoch oft unbeachtet. Anhand der Beispiele Samara Editions und des Festivals Implantieren wird gezeigt, wie neue, modulare Theaterpraktiken Zugänglichkeit ermöglichen. Die Autorin plädiert für ein erweitertes, inklusiveres Theaterverständnis jenseits simultaner, ephemerer Aufführungen.
Neu in dieser Diskussion seit der Pandemie ist laut der Theaterwissenschaftlerin Ramona Mosse, dass sich das Verständnis von»Liveness as Co-presence« zu»Liveness as participation« verschoben habe.
von Yvonne Schmidt
Open AccessFotostreckeVideoTranslations and Frictions: A written conversation between Kamran Behrouz, Yvonne Schmidt and Nina Mühlemann
Ein schriftliches Gespräch zwischen Kamran Behrouz, Yvonne Schmidt und Nina Mühlemann über das Stück Creature Comforts von Criptonite. Das Publikum füllte Fragebögen aus und wurde je einer von drei Mini-Performances zugeteilt (Essen, Zungentanz, Video), wobei man die anderen zwei verpasste – das Prinzip „joy of missing out“. Themen sind die Grundidee, Proben-Herausforderungen wie Covid-Ausbrüche und Zeitabläufe, sowie mehrfache Übersetzungen zwischen Gullibilius-Zeichnung, Video, Gebärdensprache und Publikum.
The base idea was to challenge the notion that an audience perceives a piece of theatre in unison as much as possible, because that is never true – if a group of people attends the same piece, all the experiences will be different. This is particularly true if we take disability into account. So I wanted to create a piece that emphasizes and heightens that idea and also expects from non-disabled audience members some of the same things that are usually only expected from disabled theatregoers – having to declare needs and preferences in advance, having the experience shaped by that advance information, and missing out on other parts of the piece.
— Nina Mühlemann
von Nina Mühlemann, Yvonne Schmidt und Kamran Behrouz
Foto: Kamran Behrouz
Gemeinschaft
Open AccessFotostreckeAudioCrip Ripples oder der Krüppel-Welleneffekt
Die Autorin identifiziert sich selbst als behinderte Tänzerin. Sie lädt behinderte Menschen dazu ein, mit ihrer Anleitung den eigenen Körper und seine Bewegungen zu erleben – auf spielerische, lustvolle Weise. Grundlage ist das Konzept»Pleasure Activism«, also Aktivismus mit Lust: Behinderung wird darin nicht nur als Herausforderung verstanden, sondern als Quelle von Freude, Erotik und Lebendigkeit. Zudem thematisiert Erhart die Selbstbeschreibung»Crip«, mit der Betroffene ihre eigenen Fähigkeiten erkennen und sich gegen Diskriminierung und Ausgrenzung behinderter Menschen wehren. Die Anleitung selbst gliedert sich in drei rund zehnminütige Teile, die per Audio-Link vorgelesen werden.
Behinderung ist in dem Konzept nicht nur eine Herausforderung. Behinderung ist eine Quelle von Freude, Erotik und Lebendigkeit.
— Tanja Erhart
von Tanja Erhart
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auawirleben Theaterfestival Bern: Interview mit Nicolette Kretz
Nicolette Kretz leitet seit 2015 das auawirleben Theaterfestival Bern. Im Interview beschreibt sie, wie das Festival während der Pandemie 2020 mit einem Brief-Festival (aua comes your way) reagierte und 2021 mit der aua in a box ein Parallel-Format zum Live-Festival anbot. Sie betont die enge, transparente Zusammenarbeit mit Künstler*innen in dieser Zeit. Seit 2022 setzt das Festival wieder ausschließlich auf Live-Vorstellungen, da Kretz das gemeinschaftliche Erleben vor Ort als zentral für Theater ansieht, auch wenn sie über neue Begriffe für verschiedene Kunstformen nachdenkt.
Was ich extrem schön fand, vor allem beim Brief-Festival, war die Rückmeldung, irgendwie ein Gefühl von Community gekriegt zu haben, obwohl sie alleine zu Hause saßen.
— Nicolette Kretz
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Zugänglichkeit: Ein Interview mit Anna Mülter
Anna Mülter, seit 2021 Leiterin des Festivals Theaterformen, spricht im Interview mit Yvonne Schmidt und Celestina Widmer über Zugänglichkeit im Theater. Sie schildert, wie die Sophiensæle während der Pandemie Künstler*innen bewusst wenig Druck zum Streamen machten. Mülter reflektiert, wie sich kuratorische Praxis durch vermehrte Videoauswahl verändert hat, betont die Bedeutung von Reisen für Nachwuchskünstler*innen außerhalb Europas, vernetzt behinderte Künstler*innen international und fordert mehr sichtbare Teilhabe behinderter Künstler*innen im regulären Festivalprogramm statt nur in Disability-Arts-Nischen.
Ich mache jetzt meine Proben komplett online, nicht wegen der äußeren Gründe der Pandemie, sondern weil ich es brauche. Weil mein Körper, mein chronisch kranker, behinderter Körper das anders gar nicht leisten kann und das Arbeiten auf diese Weise einfach viel barrierefreier für mich ist.
— Angela Alves
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Disability Community – gemeinsam Behindertenkultur gestalten
Noa Winter reflektiert über die Bedeutung von Disability Community im eigenen Leben. Ausgangspunkt ist ein Umzug: Fast alle Freund*innen, die helfen könnten, sind selbst behindert – früher war das anders, als Winter überwiegend nicht-behinderte Kontakte hatte und Einsamkeit erlebte. Erst durch die Arbeit bei Theaterfestivals entstand Kontakt zu anderen behinderten Menschen. Winter beschreibt Gemeinschaft als aktives Tun – politisches Engagement, geteiltes Wissen, gegenseitige Unterstützung – und schildert, wie die Begegnung mit der Mitschülerin K. half, eigene Behinderung und Barrieren zu erkennen. Auch Repräsentation, sich im Körper anderer wiederzuerkennen, spielt eine zentrale Rolle.
Die meisten meiner Freund*innen sind – wie ich – behindert. Vor nicht allzu langer Zeit, Ende der 2010er Jahre, wäre das anders gewesen. Zu dieser Zeit waren die meisten Menschen in meinem Umfeld nicht-behindert und die Frage, wen ich ohne schlechtes Gewissen um Unterstützung beim Umzug bitten könnte, kein Problem. Aber es war auch die Zeit, in der ich zum ersten Mal benennen konnte, wie einsam mich das Fehlen von Disability Community in meinem Alltag machte.
— Noa Winter
von Noa Winter
Zeitlichkeit und Räumlichkeit
Open AccessFotostreckeCartographies of Care: Mapping Micropolitics
Der Beitrag stellt die Workshop-Anleitung Cartographies of Care: Mapping Micropolitics von Kamran Behrouz und Thubten Shontshang vor. Shontshang zeigt, wie diese Methode auf dem Vorgängerprojekt [mapping roots] aufbaut, das er 2022 mit seiner Schwester Tamara entwickelte. Anhand einer kurzen Geschichte der Kartografie als koloniales Machtinstrument erläutert er, wie Karten Wissen hierarchisieren und marginalisieren. Der Workshop nutzt Kartierung als dekoloniale, körperlich-persönliche Praxis, um abstrakte Theorie zu Micropolitics zugänglich zu machen und kollektiv über Fürsorge innerhalb dominanter Machtstrukturen zu reflektieren.
Die Methode versteht sich als dekoloniale Praxis, um den oben beschriebenen historischen Prozess des strukturellen Unsichtbarmachens von Wissen und das Unterbinden von Zugängen zu Ressourcen zu unterbrechen. Die Auseinandersetzung über verschiedene Ebenen ist ein Ansatz, Karten nicht als Vereinfachung, sondern als komplexes Gefäß zu verstehen, das individuelles und mehrdimensionales (Erfahrungs-)Wissen zusammenträgt und so die Funktion von Karten als Werkzeug der Reduktion und Kontrolle durch dominante Machtpositionen umdreht.
— Thubten Shontshang
Foto: Luciano Stettler, 2025
- Open AccessAudioVideo
Access Denied
Nadine McKenzie, Mitbegründerin der Unmute Dance Company aus Kapstadt, stellt ihren Videobeitrag „Access Denied“ vor, entstanden während der Pandemie. Während nicht-behinderte Menschen im Lockdown erstmals eingeschränkte Bewegungsfreiheit erlebten, ist das für behinderte Menschen oft Alltag. Das Video zeigt in drei Teilen die Barrieren dreier Personen. Nadines Teil handelt von Gebäuden, die für Rollstuhlfahrer*innen unzugänglich sind. Sie schlägt zwei Übungen vor: über eigene Erfahrungen mit Zugang nachzudenken und auf ihr Gedicht künstlerisch zu antworten.
Where are they, Where have they gone, Where are they hiding, Who have kept them hidden, How many are they, How will they get out, Get out, come out, Kept away, Kept aside, Go that side, There is a ramp, Here, it is not accessible, Access, What is access, The right, the opportunity, to use or benefit from something, Well, that side, not here, Here, it is not accessible, You need to be able, Able, Ability, disability.
— Nadine McKenzie
von Nadine McKenzie
Open AccessHistorische Perspektiven auf politisch-künstlerische Praktiken der Disability Culture entlang Ursula Egglis Arbeiten
Celestina Widmer zeichnet anhand der Schweizer Schriftstellerin und Behindertenaktivistin Ursula Eggli (1944–2008) die historische Verwobenheit von künstlerischer Praxis und Aktivismus in der Disability Culture nach. Eggli setzte sich seit den 1970er Jahren für Rechte behinderter und queerer Menschen ein, gründete Vereine und schrieb Bücher, die Ausgrenzung und Gewalt thematisierten, zugleich aber utopische Gegenentwürfe wie das „Freakland“ entwarfen. Widmer verortet Egglis Werk im Kontext transnationaler Bewegungen und plädiert dafür, diese Geschichte des Kampfes nicht zu vergessen.
Geschichten können doch nie zu Ende sein. Geschichten gehen unendlich weiter, wachsen und wuchern, treiben Blüten und Früchte oder auch Dornen und sie haben ihre Wurzeln in der unermesslichen Fülle der Zeit. Vielleicht dorren sie mal stückweise ab, aber bestimmt entstehen sie neu aus einem unbeachteten Samenkorn und bekommen dann ein wundersames Eigenleben.
— Ursula Eggli
von Celestina Widmer
Foto: Helga Leibundgut, Schweizerisches Sozialarchiv, F 5110 Fc 102
Mobility Justice
Open AccessEine Unterhaltung über das Reisen mit Remo Beuggert in Begleitung von Stephan Stock
Remo Beuggert schildert Herausforderungen wie Sprachbarrieren, lange Reisen und fehlende Ruhetage, betont aber auch die Freude am Kennenlernen neuer Menschen. Er würde lieber fliegen, reist aus Umweltgründen jedoch meist mit dem Zug und hat gelernt, geduldig zu warten.
Es gab eigentlich mehrere Reisen, die ich gerne gemacht habe. Aber die Number one wäre wohl die nach Amerika: New York. Das war das größte Highlight, seit ich beim HORA bin. Das war 2013, im November, mit Disabled Theater.
— Remo Beuggert
von Stephan Stock, Thubten Shontshang, Nina Mühlemann und Remo Beuggert
Foto: Ona Pinkus
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Mobility Justice – who is allowed to travel? A roundtable
Beim Runden Tisch zu Mobility Justice diskutieren Anna Mülter, Sven Heier, Nadine McKenzie, Saša Asentić und Dalibor Šandor, wer reisen darf und wer nicht. Sie zeigen: Reisen ermöglicht Austausch, Sichtbarkeit und Einkommen, ist aber ungleich verteilt – wegen Geld, Visa, Behinderung oder fehlender Infrastruktur, wie Saša Asentić am Beispiel von Per.Art in Novi Sad erläutert. Anna Mülter und Sven Heier berichten, wie Theaterformen und das Roxy versuchen, Ressourcen gerechter zu verteilen. Nadine McKenzie und Dalibor Šandor betonen zugleich den Wert lokaler Arbeit und digitaler Alternativen seit Corona.
Sins Invalid’s practice is extremely important because it comes from their struggle for justice. What happens a lot in the performing arts market is that all political practices are being depoliticized.
— Saša Asentić
von Sven Heier, Anna Mülter, Saša Asentić, Dalibor Šandor, Nadine McKenzie, Thubten Shontshang und Nina Mühlemann
Care und Verantwortung
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Kuratieren als kritische Praxis
Yvonne Schmidt und Celestina Widmer untersuchen Kuratieren als kritische Praxis anhand von Theaterfestivals während der Covid-19-Pandemie. Ausgehend von der Institutionskritik zeigen sie, wie Kurator*innen durch den pandemiebedingten Stillstand gezwungen waren, Machtstrukturen, Entscheidungsprozesse und Arbeitsbedingungen zu hinterfragen. Anhand von sieben Schweizer und drei internationalen Festivals/Theaterhäusern, basierend auf qualitativen Interviews, analysieren die Autorinnen neue kuratorische Strategien wie geteilte Entscheidungsmacht, Residenzformate und sorgsamere Zusammenarbeit als Versuche institutioneller Transformation.
Kulturinstitutionen wirken einerseits als gegenhegemoniale Instanzen, die künstlerische, politische, soziale und wirtschaftliche Ordnungen und Vorstellungen hinterfragen und umdenken. Andererseits funktionieren sie selbst nicht losgelöst von diesen Logiken.
— Yvonne Schmidt, Celestina Widmer
von Yvonne Schmidt und Celestina Widmer
Open AccessCare, Community and Contingencies: Artistic Practices Rooted in Access
Nina Mühlemann untersucht im Rahmen des SNF-Projekts „Aesthetics of the Im/Mobile" an der Bern Academy of the Arts, wie behinderte und chronisch kranke Künstler*innen mit Im/Mobilität umgehen. Sie interviewte zwölf internationale Künstler*innen und entwickelte dabei eine „crip methodology" mit flexiblen Interviewformen. Anhand der Fallstudien Alexandrina Hemsley und Angela Alves zeigt Mühlemann, wie Embodiment, Digitalität, Community, Crip Time und Zugänglichkeit künstlerische Praxis prägen. Die Covid-19-Pandemie machte bestehende Arbeitsweisen behinderter Künstler*innen sichtbar und stellte Fragen nach kollektivem Zugang und institutioneller Unterstützung neu.
The Disability community is magical but elusive: rarely is it as straightforward as marching with other self-identified crips through a city, sequined outfits glistening in the sunshine, disability pride slogans taped onto mobility aids. Sometimes it is lying on a sofa in Zurich, Switzerland, chatting on Zoom to a fellow disabled artist in London, who is lying on their sofa, snacking on Nori chips.
— Nina Mühlemann
von Nina Mühlemann
Foto: Alexandrina Hemsley
Open AccessFotostreckeAudioMany Lifetimes-Series
Alexandrina Hemsley arbeitet mit Tanz, Bild und Text und beschäftigt sich dabei mit den Sinnen und dem Körper. In diesem Beitrag präsentiert Hemsley eine Serie aus drei digitalen Collagen und Gedichten, die während der Recherche zum neuesten Stück „Many Lifetimes“ entstanden sind. Die Werke behandeln Veränderung, Trauer und das Leben im eigenen Körper. Der Ton schwankt zwischen einer ironischen Haltung gegenüber Selbsthilfe und einer nachdenklichen Perspektive darauf, wie behinderte Körper einfühlsam durch Lebensübergänge begleitet werden können.
The tone varies from a tongue-in-cheek attitude about self-help to a more reflective sense of how disabled bodies can be held tenderly through life’s transitions.
— Alexandrina Hemsley
Zugänglichkeit
Open AccessAudioVideoBehindert künstlerisch leiten
Acht Monate nach der Premiere von WITH OR WITHOUT YOU reflektiert Sophia Neises (Fia) über ihre künstlerische Leitungsarbeit. Sie fragt sich, ob sie und ihr Team eine Utopie ohne die Gegensätzlichkeit von behindert/nicht-behindert schaffen konnten. Fia beschreibt ihren Werdegang als behindertes Kind, ihr Theaterpädagogikstudium und ihre Dreifachrolle als Performerin, Ableismus-Beraterin und Access-Dramaturgin. Sie thematisiert erlebten Ableismus in Institutionen und die eigene Auseinandersetzung mit der Frage, ob und seit wann sie sich als Künstlerin bezeichnet.
Ich habe die drei Berufsfelder Performerin, Dramaturgin und Beraterin für Ableismus – in allen inhärent Aktivistin – für mich festgelegt und erstmals klar benannt. Selbstverständlich sind die Abgrenzungen zwischen den Berufsbezeichnungen nicht immer trennscharf, aber es hilft Arbeitgeber*innen gegenüber, realistischere Erwartungen an mich zu stellen.
— Sophia Neises
von Sophia Neises
Foto: Xenia Dürr
- Open Access
Methodik crippen oder das generative Potenzial von Conundrums
Nina Mühlemann reflektiert im letzten Beitrag über methodische Herausforderungen ihrer Forschung zu behinderten Künstler*innen im Theater, die sie mit Carrie Sandahls Begriff der»representational conundrums« fasst. Statt Lösungen zu präsentieren, beschreibt sie ungelöste Fragen: Auswahl der Künstler*innen jenseits des eigenen anglo-/deutschsprachigen Netzwerks, fehlende Bezahlung für Interviews, Schwierigkeiten der Sparteneinteilung (Performing Arts), Machtdynamien zwischen behinderten und nicht-behinderten Ensemblemitgliedern sowie Sprach- und Dolmetschprobleme. Diese Conundrums begreift sie als produktiv, nicht als zu lösende Probleme.
Let us spend uncomfortable time with representational conundrums, generate possibilities, experiment with options, make informed choices, and take responsibility for the outcomes – fail and try again. Theater people know how to do these things; they are basic to our training, and we should apply them deliberately to issues of disability in our work.
— Carrie Sandahl
von Nina Mühlemann

