Theater der Zeit

Edition Bayerische Theaterakademie August Everding 4

Sprechen Gestalten

Sprechen in Theater, Ausbildung und Praxis

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Vorwort

von Marie-Theres Auer, Josef Bairlein und Susanna Werger

Wie wollen wir sprechen? Wie sollen wir sprechen? Diese Fragen vollziehen sich nicht nur vor einem ästhetischen wie kommunikativen Hintergrund, sondern involvieren ebenso ethische, soziokulturelle und gesundheitliche Aspekte. Auf das Sprechen zu achten, es zu gestalten in den Kreuzungspunkten von Ästhetik und Ethik, von Anspruch und täglicher Praxis, ist Aufgabe und Herausforderung für alle. Die vorliegende Publikation – erschienen als vierter Band in der Schriftenreihe der Bayerischen Theaterakademie August Everding – verknüpft aktuelle Praktiken und Diskurse mit Fragen des institutionellen Wandels und mit einer Reflexion über gegenwärtige Ausbildungsverhältnisse. Der Band versammelt dabei Stimmen aus der Lehre und Theaterpraxis sowie der Theater- und Sprechwissenschaft. Er gibt Einblick in die Stimm- und Sprechausbildung, thematisiert Herausforderungen und eruiert Potenziale. Unser Sprechen ist stets …

  • TdZ+ Pro

    „Sprechen, Sprechen und nochmals Sprechen“

    Sprechtechnik im Wandel

    Sprechen als wandelbares Praxisfeld statt überzeitliches Handwerk: Influencer:innen, „Experten des Alltags“ und inklusive Ensembles stellen die Norm des „schönen Sprechens“ infrage – vom Jessner-Leitsatz von 1925 bis zu Rimini Protokoll.

    Eine Norm des schönen Sprechens ist immer auch ein Filter, der Zwischentöne, stimmliche Färbungen und Ticks abkappt oder ihnen andere Sprechorte zuweist als jene des professionellen Sprechtheaters. Die Sprechnorm funktioniert wie die MP3-Komprimierung von Musik – bestimmte Obertöne fallen weg, der Sound wird clean.

    — Wolf-Dieter Ernst

    von Wolf-Dieter Ernst

  • Proxemik im Film

    Auch im Film bleibt Proxemik zentral: Der Raum wird relational, entsteht im Zusammenspiel der Darstellenden und prägt Körper, Stimme und Blick. Die Imagination des Publikums bildet einen dritten Referenzpunkt – die Prinzipien der Bühne bleiben, die Mittel ändern sich.

    Die Bühnenausbildung hat uns vielleicht beigebracht, bis in die letzte Reihe zu sprechen – im Film sitzt diese letzte Reihe nun eben direkt im Objektiv. Die Mittel verändern sich, die Prinzipien bleiben. Oder zugespitzt formuliert: Man muss vor der Kamera nicht lauter, aber genauso präzise wissen, wo(hin) man spricht, steht und denkt.

    — Lars-Ole Haag

    Foto: privat

  • TdZ+ Pro

    Vielfalt als Kompetenz

    Zwischen Bühne und Kamera: Die Sprechausbildung an der Filmuniversität Babelsberg muss Basisarbeit an Atmung, Stimme und Artikulation mit Flexibilität verbinden. Der natürliche Ton vor der Kamera ist präzise, reproduzierbare Gestaltung – das „denkende Sprechen“ bleibt Grundlage.

    Der oft geforderte natürliche Ton vor der Kamera darf kein Rückfall in private Sprechgewohnheiten sein, sondern ist Ergebnis bewusster, präziser und reproduzierbarer Gestaltung.

    — Anna Barbara Kurek

    von Anna Barbara Kurek

  • TdZ+ Pro

    Das integrative Moment der deutschen Sprache im theatralen Kontext

    Von den obersächsischen Kanzleistuben über Luthers Bibelsprache und Siebs’ Deutsche Bühnenaussprache bis zu heutigen Theaterprozessen: Die Standardaussprache bleibt ein Integrationsmoment, das sich weniger über Lautkorrektheit als über eine nicht missverständliche Prosodie vollzieht.

    Das integrative Moment vollzieht sich hier weniger über eine allgemeine Lautkorrektheit als über eine nicht missverständliche Prosodie. Daran zeigt sich die erweiterte Betrachtung zur Standardaussprache, die unter Einbeziehung der prosodischen Funktionalität nicht in Wörterbüchern kodifiziert werden kann.

    — Uwe Hollmach

    von Uwe Hollmach

  • TdZ+ Pro

    Hören mit Akzent

    Vielstimmigkeit und Mehrsprachigkeit im Gegenwartstheater

    Akzent ist kein objektives phonetisches Faktum, sondern ein relationales Geschehen zwischen Sprechenden und Hörenden: Hören mit Akzent im Gegenwartstheater, von Goethes Regeln für Schauspieler und Siebs’ Deutscher Bühnenaussprache bis zur heutigen Vielstimmigkeit.

    Ein Akzent sagt mindestens ebenso viel über die Zuhörenden aus wie über die Sprechenden. Und ein Akzent ist nicht nur ein Klang, ein phonetisches Geschehen, sondern ein wirkungsvolles Mittel, um ethnische, geschlechtsspezifische, regionale oder klassenbezogene Unterschiede hervorzubringen und zu verfestigen.

    — Doris Kolesch

    von Doris Kolesch

  • TdZ+ Pro

    Der Standard, die Akzente und Vergemeinschaftungen

    Akzente im Theater als Gemeinschaftsstiftung: Wo Schauspieler:innen wie an den Münchner Kammerspielen ohne Standardaussprache agieren, wird die Heterogenität des Ensembles hörbar.

    Den Akzenten Würde verleihen, heißt wohl auch und in erster Linie, ihnen zu gestatten, dass sie sich ereignen dürfen, ihnen einen Raum zu eröffnen, in dem sie hörbar werden – wie in den Münchner Kammerspielen oder anderen sprecherisch heterogenen Ensembles.

    — Josef Bairlein

    von Josef Bairlein

  • TdZ+ Pro

    Das Boot, Beckenbauer und der Dialekt

    Klaus Steinbacher im Interview

    Dialekt als Spielmaterial statt Schwäche: Ein Schauspieler erzählt von bairischer Aussprache in Das Boot, Alle Jahre wieder und Der Kaiser, von der „Kunstsprache“ zwischen Heimatdialekt und Standard, vom Abtrainieren im Studium und vom Lopachin-Monolog.

    von Klaus Steinbacher und Josef Bairlein

  • Diversität divers begegnen

    Lustvoll und kreativ der wachsenden Diversität begegnen: Die Sprecherziehung der UdK verbindet Linklater, Vasiljev, Roy Hart Voice Centre und Gestisches Sprechen für Studierende mit Muttersprachen von Yoruba bis Koreanisch – und fordert die Rücknahme der Sparauflagen.

    Bei allem Einsatz für eine der Standardlautung nahekommende Aussprache steht für uns die Vermittlung eines präzisen, lustvollen und sinnlichen Umgangs mit der Sprache im Vordergrund. Auch wenn Sprechen möglicherweise nie ganz akzentfrei sein wird, tritt durch konkretes Sprechhandeln der Akzent in den Hintergrund und wird in der Regel meist kaum noch wahrgenommen.

    — Irene Wagner

    Foto: Bernd Uhlig

  • TdZ+ Pro

    Was ist eigentlich die Singstimme?

    Salome Kammer im Gespräch mit Josef Bairlein und Susanna Werger

    Vom Cellostudium über freie Theatergruppen zum Musiktheater: Salome Kammer erzählt, wie sie zwischen Pierrot lunaire, zertrümmerter Sprache bei Lachenmann, dadaistischen Lautgedichten und Kabarett ihre eigene Gesangstechnik fand und was „Singstimme“ eigentlich bedeutet.

    Wenn man länger auf einer bestimmten Tonhöhe spricht, dann ist das im Grunde genommen schon Gesang, sobald ich die Vokale etwas verlängere. Die Konsonanten bleiben immer kurz. Beim Arbeiten gehe ich von meiner Sprechstimme aus und frage mich: Was ist eigentlich die Singstimme?

    — Salome Kammer

    von Salome Kammer, Josef Bairlein und Susanna Werger

  • TdZ+ Pro

    Vom singenden Sprechen im Musiktheater

    Vom Rezitativ über Parlando und Melodram bis zur Dekonstruktion: Im Musiktheater wird Sprechen musikalisch gestaltet. Simultane Ensembles wie in Rigoletto perspektivieren den Text, bei Nono, Sciarrino und Eötvös löst sich das Wort von der Figur.

    Musikalische Verfahren und Gestaltungsmittel schreiben jedem Librettotext eine eigene Spur ein, die sowohl seine inhaltliche Bedeutung und Dialogstruktur als auch seine Klanglichkeit und raum-zeitliche Dimension verändert. Musik, im Besonderen der Gesang, schafft dabei eine Distanz zum Text, die den Zuhörer:innen neue Gedanken- und Erfahrungsräume öffnet.

    — Christiane Plank-Baldauf

    von Christiane Plank-Baldauf

  • TdZ+ Pro

    „Wir müssen die Rezitative auf ihre szenische Aussage hin genau betrachten“

    Interview mit Regisseur und Studiengangsleiter Prof. Balázs Kovalik

    Mozarts Così fan tutte ausschließlich in Rezitativen: Das Unterrichtsprojekt der Theaterakademie führt das Stück in deutscher Übersetzung ohne Arien und Ensembles auf, löst die Figuren auf und richtet sich an ein Publikum von 14 bis 18 Jahren.

    Andere Künstler:innen haben sich für eine detaillierte Ausarbeitung der Rezitative interessiert und diese unglaublich plastisch gemacht. Manche haben mit ihnen weiter experimentiert, und die Freiheiten müssen wir uns auch nehmen. Wir müssen die Rezitative auf ihre szenische Aussage hin genau betrachten und vieles szenisch und musikalisch an und mit ihnen ausprobieren.

    — Balázs Kovalik

    von Balázs Kovalik und Susanna Werger

  • TdZ+ Pro

    Textflächen entziffern, Textflächen sprechen

    Sperrige Montage als Übungsfeld für Textflächen: In Heißenbüttels Friseurgeschichte (1965) wechseln atemlos phrasenhafte Erzählpassagen mit unzusammenhängenden Bildbeschreibungen; laut gelesen wird ein Rechtfertigungsdruck der Nachkriegszeit gegenüber der Nazizeit hörbar.

    Das Unvermögen, innezuhalten, erscheint als Ausdruck einer Not. Der:die hier redet, scheint dies nötig zu haben, scheint Bestätigung zu suchen für bestimmte Lebensentscheidungen und Verhaltensweisen in der Vergangenheit. Sichtlich um Zustimmung bemüht, wendet sich die Stimme an ein Gegenüber, dem ähnliche Erfahrungen zugetraut werden.

    — Helmut Becker

    von Helmut Becker

  • TdZ+ Pro

    Mit dem Schriftbild ins Gespräch kommen

    Theaterautor:innen wie Sivan Ben Yishai schreiben Sprechweisen grafisch in den Text ein, etwa im zersplitterten Wort in Nora. Damit stellen sie die Materialität aus und hinterfragen den theatralen Rahmen.

    Durch grafische Setzungen können Theaterautor:innen im schriftlichen Text Angebote machen, die im Inszenierungsprozess sprachlich umgesetzt werden. Diese sprachlichen Umsetzungen weisen als sprechkünstlerische Phänomene auf die Materialität des Textes und somit nicht nur auf die Stimme der Spieler:in, sondern auch auf die Stimme der Autor:in zurück und machen diese auch für ein Publikum erfahrbar.

    — Marie-Theres Auer

    von Marie-Theres Auer

  • Den inneren Kompass stärken

    Sprecherziehung steht unter Erwartungs- und Leistungsdruck – „Erfüllen statt Entdecken“. Statt Verabsolutierung einzelner Sprech- und Stimmschulen gilt es, das eigene Losgehen und Suchen der Studierenden anzustoßen.

    Sich im Selbstverständnis nicht als Bewahrer:innen von Qualitätskriterien sehen, sondern als Begleitende der individuellen Wege der Künstler:innen, die wir aufnehmen.

    — Julia Stanoeva

    Foto: Wyatt Wakefield

  • Laying down a Path in Talking

    Jeder Unterrichtsmoment ist von der eigenen Biografie, den Prägungen der Studierenden und der konkreten historischen, sozialen und politischen Situation geprägt. Kern des Faches ist die Suchbewegung, junge Künstler:innen auf unbekanntem Weg zu begleiten.

    Deshalb gibt es so gesehen keine Methoden in der Sprechpädagogik. Es gibt nur Menschen, die einander begegnen, sich gegenseitig fordern, Fragen stellen und zuhören.

    — Oliver Mannel

    Foto: Regula Bearth

  • TdZ+ Pro

    Wenn Klang eine Rolle spielt

    Zur Bedeutung der Stimme in der Schauspielausbildung

    Die Stimme ist ein spät entwickeltes Organ, der Kehlkopf zugleich Teil eines Schutzsystems. Die Ausbildung nach der Rabine-Methode trennt Phonations- und Artikulationsbasis und Atemapparat: Je weniger Druck, desto freier, reicher und gesünder schwingt die Stimme.

    Als Stimmbildner:innen sind wir zuallererst Instrumentenbauer:innen. Wir bilden die Stimme aus, das Instrument fürs Sprechen und Singen, und damit die Grundlage für eine differenzierte Arbeit an Sprech- oder Gesangsliteratur im wirklichen Kontakt mit sich selbst und der Umwelt.

    — Anna Zackl

    von Anna Zackl

  • TdZ+ Pro

    Kein Kiesel, kein Korken

    Kieferöffnungskissen als Alternative zu Kiesel und Korken: Sie lösen die Kieferspannung und erleichtern Artikulation und Stimmresonanz, ohne Kiefer oder Zunge zu behindern. Ein Feldversuch mit zwanzig Studierenden und Lehrenden zeigt eine positive Tendenz.

    Bemerkenswert ist, dass die Nachteile, die mit dem Korken einhergehen, bei Kieferkissen nicht eintreten: Der Kiefer wird nicht fest und starr (seine Öffnung liegt je nach Modell zwischen 5,5 mm und 9 mm), die Zunge stößt nicht an ein klobiges Hindernis, und auch bei Sigmatismus ist in kurzer Zeit ein verschärfter „s“-Klang und ein verringertes Lispeln wahrnehmbar – ein Effekt, der auch für die Logopädie nutzbar sein könnte.

    — Martin Harbauer

    von Martin Harbauer

  • Mehr Resonanz!

    In der Schauspielausbildung an der Hochschule der Künste Bern bildet Resonanz den zentralen Aspekt – als tragfähige Stimme und als resonantes Kommunikationsverhalten, auf der Bühne wie vor der Kamera.

    Das erste Ausbildungsziel besteht an der Hochschule der Künste Bern im Fach Sprechen darin, Sprechen als einen Kommunikations- und Handlungsakt zu erfahren, an dem der ganze Körper beteiligt ist. Die Studierenden lernen, ihre Stimmen an Atem und Körper anzuschließen, eigene und fremde Gedanken zu formen und sprachlich zu veräußern, sodass sie Gestalt annehmen und damit begreifbar werden.

    — Kira Bohn, Julia Kiesler, Marianne Oertel

    Foto: Janine Guldener

  • Zeichnung: stilisierte schwarze Figur mit leicht angehobenem Arm
    TdZ+ Pro
    Fotostrecke

    Kontakt im Raum V

    Die leiblich-räumliche Dreidimensionalität

    Euklids Elemente Punkt, Linie, Fläche und Raum werden sprechpädagogisch als vertikale, horizontale und sagittale Achse leiblich erfahrbar. Die dorsale Orientierung stützt Atemvolumen, Stimmgesundheit und sprecherische Direktheit.

    von Steffi Hofer

    Foto: Almut Rink

  • TdZ+ Pro

    Die Absicht trägt die Stimme

    Das Zusammenspiel von Schauspielmethodik, Körper und sprachlichem Ausdruck

    Im psychologisch-realistischen Spiel entsteht die Stimme implizit aus dem Wollen der Figur und der Körperorganisation. Fehlt die klare Intention, kompensiert die Stimme durch Druck und Forcierung – mit Folgen für die Stimmgesundheit.

    Die Stimme ist kein isoliertes Instrument, sondern wird in diesem Kontext von der Schauspielmethodik getragen und erweist sich somit als Mittel der künstlerischen und schauspielerischen Kommunikation.

    — Esther Kuhn

    von Esther Kuhn

  • TdZ+ Pro

    Chorsprechen

    Ansätze zur Textarbeit mit Laiendarsteller:innen und Schauspielstudent:innen

    Vom Sprechchor im Theater zur Probenpraxis: Überblick über Chorformen bei Lösch, Marthaler, Rasche und Pollesch, Chorsprechen in der Schauspielausbildung sowie die Erarbeitung des 49-köpfigen Chores aus Studierenden und Laien in Bau auf! Bau ab! am Humboldt Forum.

    Ich versuche, den Chormitgliedern bewusst zu machen, dass auch in der Nachahmung ihr eigenes Denken, Wahrnehmen und assoziatives Anreichern gefragt ist, um einen kreativen Prozess anzustoßen.

    — Tim Schüler

    von Tim Schüler

  • Mehr Licht für die Nische

    Die künstlerische Sprechausbildung umfasst Artikulation, Stimmbildung, Textarbeit und die mentale wie körperliche Vorbereitung künstlerischer Prozesse. Der Diskurs bleibt in der Nische – interdisziplinäre Zusammenarbeit könnte kreatives Potenzial heben.

    Viel zu häufig stößt man als Sprechdozent:in noch auf Zuschreibungen von Kunstschaffenden, die möglicherweise aus fehlendem Bewusstsein das Fach auf die Arbeit an der „Verständlichkeit“ reduzieren. Das schließt wesentliche Inhalte aus der Arbeit am künstlerischen Prozess aus und kreatives Potenzial bleibt ungenutzt.

    — Tobias Grauer

    Foto: privat

  • TdZ+ Pro

    Lehrmaterial Text

    Ein Plädoyer für mehr Diversität in der Textauswahl

    Mehr Autorinnen, aber noch keine BIPoC-Stimmen: Eine Online-Umfrage unter Sprechdozent:innen an staatlichen Schauspielhochschulen ergibt einen Kanon mit neun Autorinnen und 57 Autoren; bei zeitgenössischen und postdramatischen Autor:innen sind es 15 Autorinnen zu 42 Autoren. Gefordert wird die aktive Erweiterung des Kanons um FLINTA* und BIPoC, auch durch fachübergreifenden Austausch.

    von Sophia Güttler

  • TdZ+ Pro

    The Sound of Diversity

    Der „Sound of Diversity“ beginnt im Team als Organismus, verlangt Perspektivwechsel als Prinzip und die Öffnung der akustischen Bühnen für die Hörerschaft – im Spannungsfeld von Pluralismus und Populismus, getragen von Zuhören als Haltung.

    Diversität und Pluralismus nicht als Thema oder Tool, sondern als Auftrag und Haltung.

    — Stephanie Metzger

    von Stephanie Metzger

  • TdZ+ Pro

    Sprechen in den Studiengängen Dramaturgie und Regie

    Bettina Ullrich im Gespräch mit Marie-Theres Auer

    Standing, Atmung, Stimme: Im Sprechunterricht der Studiengänge Dramaturgie und Regie an der Bayerischen Theaterakademie August Everding geht es um Haltung, reflektorische Luftergänzung, klare Anweisungen, Einführungen sowie Mikrofon- und Kameraarbeit im „Tonstudio“.

    von Bettina Ullrich und Marie-Theres Auer

  • Freeing the Natural Standard

    Standardaussprache jenseits von Korkensprechen: Ein Laut verändert Haltung, Spannungszustand, Blick, Atem und Geste und löst Resonanz in Körper und Geist aus. Aus ganzheitlicher Körperarbeit wird Aussprache so erfahrbar und in der Spielsituation abrufbar.

    Ein Laut sitzt eben nicht nur vorn oder hinten, hoch oder tief, sondern verändert Haltung, Spannungszustand, Blick, Atem und Geste.

    — Philipp Weigand

    Foto: Johanna Link

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