Dossier
Bertolt Brecht
Entdecken Sie ausgewählte Texte über den großen deutschen Dramatiker und Autor. Von seinen Gedichten und Liedern über seine theoretischen Schriften und Theaterstücke hat er die Theaterwelt revolutioniert. Ein Dossier, das wir fortlaufend aktualisieren.

Foto: Bundesarchiv, Bild 183-W0409-300 / Kolbe, Jörg / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE

Brecht und die Folgen
Zum 100. Geburtstag Brechts 1998 wurden die Ringvorlesungen an der Berliner Humboldt-Universität eröffnet mit einer Lesung von T. und Volker Braun. Braun bettete seine Gedichte in einen Essay, T. las …
von B. K. Tragelehn
Foto: Gerda Goedhart

Das Begreifen, der Begriff, die Begrifflichkeit
Die kleine Rede wurde am 10. Februar 2018 gehalten, zur Eröffnung der Brecht-Tage, die das Berliner Literaturforum im Brecht-Haus alljährlich veranstaltet und die 2018 als Titel ein Zitat aus Brechts …
von B. K. Tragelehn
Foto: unbekannt

Galilei und Brecht und Ost und West
Dieses Gespräch über Brechts Stück Leben des Galilei fand statt im Literaturforum im Brecht-Haus in der Berliner Chausseestraße im Februar 1994, während der dort jährlich stattfindenden Brecht-Tage. Das ist lange …
von Michael Schneider, Inge Gellert, Jürgen Manthey, Frank M. Raddatz, Friedrich Dieckmann und B. K. Tragelehn
Foto: Foto: Christa Tragelehn

Ein sächsischer Elisabethaner
B. K. Tragelehn hat dem Theater ein großes Übersetzungswerk von Shakespeare & Co übergeben
Foto: Christa Tragelehn

Theater als Denkmaschine
Zwischen Hyänenrudel-„Dreigroschenoper“, nebelverhangener „Hamletmaschine“ und Democratic Disco zeigt das erste Brechtfestival unter neuer Leitung, wie politisches Theater über Assoziationsräume statt Deutungshoheit funktioniert.
von Lina Wölfel
Foto: Jan-Pieter Fuhr

Die zweite Raumzeitmaterialisierung
Das, was ich gerade sehe, ist nicht unabhängig von mir. Eine direkte Gegenüberstellung dieser Roterfahrung, die ich jetzt habe, mit derjenigen, von der andere sprechen, ist niemals möglich. Das Rot …
von Kevin Rittberger und Teresa Kovacs
Foto: Benjamin Krieg

Gespräch mit der KI aus dem Internet
Als ich neulich ChatGPT fragte, welche Schauspielmethode eigentlich die geeignetste wäre, um inmitten der Klimakatastrophe noch Theater zu machen, bekam ich die Antwort, eine Kombination aus Stanislawski und Brecht würde …
von Kevin Rittberger und Teresa Kovacs

Der Messingkauf im Curazän
Es gibt freilich ein Bedürfnis, dem gegenüber Hunger und Durst, so gewaltig sie sein mögen, als etwas Zweitrangiges erscheinen, ein Bedürfnis, das sich beständig erneuert und nie gestillt ist, das …
von Kevin Rittberger und Teresa Kovacs

Brecht in Anekdoten
André Port le roi hat ein unterhaltsames und manchmal erhellendes Büchlein über eine schillernde Persönlichkeit geschrieben
von Stefan Keim

Deutsche Oper Berlin: Offene Räume
„Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ von Bertolt Brecht und Kurt Weill – Regie Benedikt von Peter, Bühne Katrin Wittig, Kostüme Geraldine Arnold, Licht Ulrich Niepel, Video Bert Zander
Foto: Thomas Aurin

„Den Lohnarbeitern erscheint ihre Arbeit auch nicht mehr als das, was sie ist“
Eugen Ruge im Gespräch mit Matthias Rothe zum epischen Theater anlässlich des Buches „Tropen des Kollektiven. Horizonte der Emanzipation im epischen Theater“
von Eugen Ruge und Matthias Rothe
Foto: CC0 1.0 Universal Public Domain Dedication
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Berliner Ensemble: Mit Blitzeinschlag
„Die heilige Johanna der Schlachthöfe“ von Bertolt Brecht – Regie und Bühne Dušan David Pařízek, Kostüme Kamila Kamila Polivkova, Musik Peter Fasching
von Thomas Irmer
Foto: Birgit Hupfeld

Ja, er lebt noch – oder: Brecht is back!
Beim Brechtfestival in Augsburg beschwören die Uraufführungen „Deine Arbeit hasst dich, weil sie dich nicht braucht“ von Dietmar Dath und „Importbräute“ von Merve Kayikci und Dorothea Schroeder zum Festivalauftakt den Geist Bertolt Brechts herauf: einmal ganz buchstäblich, einmal subtil
von Lina Wölfel
Foto: Jan-Pieter Fuhr

Die Emanzipation der Produzenten und ihre Grenzen: racialization als Instrument der Warenkritik
Der Dreigroschenprozess als Eigentumstest a) Das Ende der Latenz: Produzentenkunst 1932 erscheint in der Versuche-Reihe Der Dreigroschenprozess. Ein soziologisches Experiment. Ich verstehe ihn als eine Wiederaufnahme und Weiterführung der Uhu-Installation …
von Matthias Rothe
Foto: unbekannt

Berliner Ensemble: Starabend ohne Widerspruch
von Niels Willberg
Auf der Bühne bleibt sein Stuhl leer. Der Theaterregisseur Brecht muss heute draußen sitzen bleiben. Was ihn sicher nicht stört. Im Gegensatz zum großen Bild des Theaterrevolutionärs soll an diesem …
Foto: JR Berliner Ensemble
Solche Träume haben Folgen
Der Band zu den Brecht-Tagen 2022 diskutiert die Klassenfrage neu
Eine Fundgrube
Zum 125. Geburtstag erscheinen erstmals die gesammelten Interviews mit Bertolt Brecht
von Thomas Irmer

Die Oper als Herausforderung des epischen Theaters
Es hat sich herumgesprochen, dass Brechts Revolution des Theaters viel der Musik und vor allem der Oper verdankt.2 Das bezeugt bereits auf biographischer Ebene die lebenslange Zusammenarbeit Brechts mit Komponisten …
von Günther Heeg
Gedenkrede gehalten bei der Trauerfeier für Bertolt Brecht am 18. August 1956
Bedeutende Dichter, die unserer Periode vorangegangen – Ibsen und Tschechow – haben die eigentliche Aufgabe der Literatur darin gesehen: vernünftige Fragen an die Wirklichkeit, an ihre Zeit, an deren Menschen …
von Georg Lukács
Brecht in der Schweiz
Dann war da noch Bertolt Brecht und sein Aufenthalt in Zürich, die Aufführungen von „Mutter Courage und ihre Kinder“, „Der gute Mensch von Sezuan“ und „Leben des Galilei“. Vielleicht werden …
von Peter Michalzik

















