Theater der Zeit

Theater der Zeit 11/2013

Philipp Hochmair: Ein Mann, alle Rollen

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Editorial

„Der Tod bedeutet nichts. Was zählt, ist das Beispiel!“, lautet einer der Kernsätze Heiner Müllers, dem Dimiter Gotscheff bis zu seinem plötzlichen Tod am 20. Oktober treu blieb wie keinem anderen. Eines der Beispiele, das er gab, bestand darin, die Realität, den Betrieb, dessen Vorgaben stets als Spiel zu begreifen und seine Regeln infrage zu stellen. Gelebte Realitätskritik. Wenn die Gesellschaft zwischen Wirklichkeit und Spiel unterscheidet, verschleiert sie, dass sie selbst auf undurchschauten Setzungen und normativen Parametern beruht. Niemand anderer macht das so anschaulich wie Don Quijote, dem das Spiel zum Ernst wird und die Wirklichkeit zum Spiel. Von daher wird der Ritter von der traurigen Gestalt für Miriam Goldschmidt zum Schutzheiligen der Schauspieler und Theatermenschen. „Don Quijote, das …

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Protagonisten

Welt und Gegenwelt

Chemnitz’ neuer Intendant Christoph Dittrich und Schauspielchef Carsten Knödler kultivieren den Sinn für Widersprüche

von Gunnar Decker

Thema: Die Schaustörer – Spiel und Widerstand

Abschied

Zurück in die Zukunft

Das gute Leben

Der Soziologe Harald Welzer über die Idiotie des unbegrenzten Wachstums und Strategien der Reduktion – denn nur die dienen dem Überleben – im Gespräch mit Frank Raddatz

von Frank M. Raddatz und Harald Welzer

Ausland

Kolumne

Servus Bayern

Das Kruzifix an der Waldkapelle ist eine Brunnenfigur. Aus den Wundmalen Jesu fließt Wasser in ein steinernes Becken, heute nur aus den Füßen. Wenn du Glück hast, kannst du fünfmal …

Foto: privat

Look Out

Auftritt

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Hannover: Von kalten Herzen

Schauspiel Hannover: „Das Wirtshaus im Spessart. Eine Angstexpertise“ von Wilhelm Hauff; „Soldaten. Protokolle vom Kämpfen, Töten und Sterben“ von Sönke Neitzel und Harald Welzer

von Theresa Schütz

Stück

Magazin

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