Theater der Zeit

Debatte

„Die Dreigroschenoper“ von Bertolt Brecht (Text) und Kurt Weill (Musik) am Staatsschauspiel Dresden. Regie Volker Lösch

Gespräch

Polarisierung und Positionierung

Der Intendant Joachim Klement und Chefdramaturg Jörg Bochow vom Staatsschauspiel Dresden über Volker Löschs kontroverse „Dreigroschenoper“ vor den Wahlen in Sachsen im Gespräch mit Thomas Irmer

von Joachim Klement, Jörg Bochow und Thomas Irmer

Mit Volker Löschs „Dreigroschenoper“ nach Brecht, die eigens für den Umgang mit der AfD vor einer Kulisse des Dresdner Zwinger adaptiert wurde, gehen Sie recht offensiv in die Situation dieses …

Foto: Sebastian Hoppe

Wolfgang Engler

Essay

Unter Beobachtung

Documenta, Berlinale und kein Ende – wie kulturelle Institutionen in erregten Zeiten in Konflikte geraten

von Wolfgang Engler

Kaum je in den vergangenen Jahren war Deutschland derart von Konflikten aufgewühlt wie derzeit. Konflikte, die sich in jüngster Zeit noch weiter verschärften, auf kulturellem wie auf sozialem Feld. Dort …

Foto: privat

Essay

Ich arbeite gern

Wie wir unsere Ausbeutung legitimeren

von Aniol Kirberg

Die Selbstausbeutung in künstlerischen Berufen ist strukturgleich mit anderen Ausbeutungsverhältnissen im Kapitalismus. Ein Essay darüber, wie die Erpressung funktioniert, und wie wir die Verhältnisse ändern können.

Foto: Paul Green / Unsplash

Meinung

Aktionsplan gegen Machtmissbrauch?!

Im Schatten der #MeToo-Bewegung und trotz vielversprechender politischer Versprechen scheint sich wenig im Kampf gegen Machtmissbrauch und sexuelle Übergriffe in der Kultur- und Medienbranche zu ändern. Die jüngsten Entwicklungen um …

Foto: picture alliance/dpa | Martin Schutt

Kommentar CORRECTIV-Recherche

„Emre“ is not amused

Eingerichtet ist ein langer, weiß gedeckter Tisch an diesem Theaterabend. Das szenische Setting, ein nobles Ambiente. Final performativ zurecht- und hübschgestutzt durch die letzten Handgriffe jene:r, die an diesem Abend …

Foto: Nadina Memagić

Kommentar CORRECTIV-Recherche

Theater im Zentrum der politischen Debatte

Eine Theateraufführung kommt in allen Nachrichten vor, im Hörfunk, im Fernsehen, einen Tag später in den Tageszeitungen. Nicht hinten im Feuilleton, sondern vorne, im politischen Teil. Dort, wo ein Artikel …

Foto: Birgit Hupfeld

Produkte

Debatte

Kommentar

ARD Kultur wirbt mit Anti-Theater-Kampagne

Ein Werbespot taucht in den sozialen Netzwerken auf. „Für alle, die null Bock auf Theater haben“ steht da geschrieben, garniert mit dem Bild einer zerrissenen Theaterkarte für die Saison 23/24. …

Foto: Birgit Hupfeld

alliance / Westend61 | Elisatim

Essay

Selbstausbeutung fürs Selbstverwirklichen

Die Wertewelt der Millenials prägt inzwischen die Kulturszene

von Leander F. Badura

Millennials trinken zu wenig Milch. Millennials trinken zu wenig Alkohol. Millennials gucken immer noch „Harry Potter“. Millennials sind sehr gut ausgebildet. Millennials sind häufiger krank. Das sind nur wenige der …

Essay

Aus Krisenerfahrungen heraus politisch handeln

Wie Millennials im Theater das Betriebssystem verändern wollen

von Martín Valdés-Stauber

Millennials werden in Verbindung gebracht mit einer Offenheit gegenüber Neuem und einer Leidenschaft zum Lernen. So heißt es in der Eröffnungsszene des Theaterabends „angry baby, one more time“, der kürzlich …

Foto: alliance / Westend61 | Elisatim

Kommentar

Der Blick von außen ist unverzichtbar

Die Nachfolge des scheidenden Intendanten Peter Carp am Theater Freiburg ist begehrt. 72 Bewerberinnen und Bewerber haben bislang ihren Hut für die Leitung des Hauses mit vier Sparten in den …

Foto: Ines Rudel

Teilnehmer:innen des dritten Christopher Street Days in Tübingen mit Beteiligung des Zimmertheater Tübingen

Essay

Zu woke für das Publikum?

Versuch einer Publikumssoziologie queerer Theater-Ästhetiken zwischen Berliner Großstadt-Blase, niedersächsischem Mittelstadt-Publikum und Tübinger Aktivismus

von Cecilia Hussinger und Lina Wölfel

Während sich dieser Schwerpunkt mit queeren Ästhetiken und Themen an Theatern auseinandersetzt, soll dieser Text vor allem auf das Publikum fokussieren. Wir stellen uns die Fragen: Wer ist das Publikum …

Foto: Peer Mía Ripberger

Das Musical als Gegenangriff in Dortmund: „Das Kapital: Das Musical“ in der Regie von Kieran Joel. Foto Birgit Hupfeld

Auftritt

Theater Dortmund: Marx das Theater – Marx es! Marx es! Marx es ab!

„Das Kapital: Das Musical“ von Nick Ronjun Yu in einer Fassung für die deutsche Theaterrealität von Kieran Joel, Marie Senf und Ensemble – Regie Kieran Joel, Musikalische Leitung und Songs Leonardo Mockridge, Bühne Justus Saretz, Kostüme Tanja Maderner, Choreografie Lisandra Bardél

von Stefan Keim

Foto: Birgit Hupfeld

Kommentar

Mit den Mitteln der Kunstfreiheit kämpfen

Das Gender-Verbot des Zwickauer Stadtrates vom 29. Juni war für uns Theaterleute ein denk- wie merkwürdiges Ereignis. Dass Stadtverwaltungen und Mitarbeiter:innen auch von kommunalen Unternehmen die Sprachnutzung vorgeschrieben wird, ist …

Foto: André Leischner

Nach vorangegangenen Streiks in Ost-Berliner Betrieben versammeln sich am 17. Juni 1953 Demonstrant:innen in den Straßen von Berlin

Essay

Der große Bogen

Der 17. Juni 1953, das Dramatische im Historischem und ein Kanzler-Wort

von Thomas Wieck

Foto: picture alliance / ZB | zbarchiv

Diskurs & Analyse

Serie: Warum wir das Theater brauchen #03

Grundbedürfnis Fantasie

von René Heinersdorff

In der neuen Serie schreiben Theatermacher:innen über innere Antriebe, gesellschaftliche Bedingungen und künstlerische Motivationen. Und natürlich auch darüber, wer das Wir dieses Ganzen ist oder sein sollte. Diesmal René Heinersdorff …

„NAME HER. Eine Suche nach den Frauen+“, Anne Tismer/Marie Schleef, 2020

Essay

Und jetzt, freie Szene?

Die zweite Säule der deutschen Theaterlandschaft braucht eine umfassende Neudiskussion des gesamten Fördersystems

von Henning Fülle

Es ist paradox: Die drei Jahre der Pandemie, in denen Kultur wegen der Schutzmaßnahmen gegen das Virus kaum oder nur digital stattfinden konnte, haben den wirklichen Umfang und die Bedeutung …

Foto: Lea Hopp

Netzwerken gegen die Angst, double Diskurs Nr. 11 auf der FIDENA 2022. Foto: dfp 2022

Diskurs

Unterwegs zu (post)humanen Netzwerken?

Von den Möglichkeiten und Grenzen neuer Verbindungen

von Wolf-Dieter Ernst

Der französische Soziologe Bruno Latour entwarf 2001 ein ‚Parlament der Dinge‘. Der Gedanke ist verlockend: eine Zusammenkunft von Menschen, Dingen, Flora, Fauna etc. – ein demokratisches Kooperationsmodell, ein Netzwerk, in …

Foto: dfp 2022

Die Wasserschäden an den Theatern Görlitz

Diskurs & Analyse

Reportage: Wer schützt die Theater vor dem Brandschutz?

Der Löschwasserschaden am Görlitzer Theater ist eine der größten Katastrophen der letzten Zeit. Er macht deutlich: Die Brandanlagen sind so sensibel, dass sie mehr schaden als schützen

von Michael Bartsch

Bühnenhaus und Hinterbühne des Görlitzer Theaters bieten eine makabre stumme Inszenierung für sich. Scheinwerfer türmen sich zu einem Berg, die meisten von ihnen moderne LED-Spots mit Steuerungselektronik. Ebenso Vorhänge, die …

Foto: picture alliance/dpa | Paul Glaser

Zwischenruf

wann, wenn nicht jetzt?

Nachhaltigkeit braucht Entschleunigung braucht Grund-ein/aus-kommen ermöglicht Entschleunigung ermöglicht Nachhaltigkeit1 Wir befinden uns gegenwärtig nicht in einer ökologischen Krise, im Sinne eines temporären Ausnahmezustands, sondern erleben eine irreversible Mutation des globalen …

Foto: privat

Essay

Ein Kampf, der es wert ist

In dieser Streitschrift verteidigt die Autorin das Theater als ästhetische und spirituelle Übung gegenüber einem Theater des Angepassten, das, von ethischem Pflichtgefühl und gesellschaftlicher Verantwortung gelenkt, ihrer Ansicht nach die …

Foto: Tarker / Bridgeman Images

Leere Theatersitze. Deutsches Museum München.

Theater - Publikum

Die Rückgewinnung des Publikums

Viele Theater bleiben leer, im Gegensatz zu Philharmonien und Konzerthäusern. Treffen sie mit ihren Angeboten nicht mehr den Geschmack des Publikums?

von Stefan Keim

Foto: picture alliance / imageBROKER | hkp

Essay

Wenn die Sitzbänke vibrieren

Hier blitzt sie auf einmal wieder auf, eine Idee von „Stadtgesellschaft“. An dieser Premiere des „Wilhelm Tell“ in der Inszenierung von Milo Rau Ende April am Schauspielhaus Zürich, schon vor …

Foto: Privat

theaterbauten

Chance vertan

Wir sind in Zürich – und daher ist es nicht unbedingt ­erstaunlich: Es waren keineswegs finanzielle Gründe, die den ­Gemeinderat der Stadt im März dem langjährigen Projekt „Neubau des Pfauensaales“ …

Foto: Privat

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